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Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Wer war wo => Thema gestartet von: Bergautist am 17.10.2025, 10:01
Nachdem ich die roBergler-Tour über den Goetheweg aus dem Jahr 2022 noch in guter Erinnerung hatte, war diesmal eine Wiederholung geplant. Dabei galt es aber, die Gipfel am Wegesrand mit zu besteigen. Als Reihenfolge war geplant und wurde auch so durchgeführt:
- Mandlspitze (2366 m)
- Gleirschspitze (2317 m) mit Anstieg über den Ostgrat
- Hafelekar-Nebengipfel (~2330 m)
- Hafelekarspitze (2334 m)
Die Mandlspitze war dabei mein Umkehrpunkt.
Geplant war ein Start an der Nordkettenbahn-Haltestelle Hafelekar (Bergstation). Da mir die Wartezeit beim Umsteigen in der Seegrube zu lang vorkam, beschloss ich, den Aufstieg zur Bergstation zu Fuß fortzusetzen. Unterwegs merkte ich dann, dass es da einen Gleirschjöchlsteig (Foto 1) gibt, der mich ohne Abstiegshöhenmeter direkt zum Gleirschjöchl bringt. Den Steig habe ich dann mehr oder weniger weglos erreicht und in bestem Zustand vorgefunden, also besser als der Goetheweg. Dieser Steig ist schmaler, aber weniger ausgesetzt und hat auch sonst auf dem von mir begangenen Teil bis auf gelegentliche Ruppigkeiten keine technischen Schwierigkeiten zu bieten.
Ab dem Gleirschjöchl ging es dann auf dem Goetheweg (Foto 2) weiter bis zur Mühlkarscharte. Dort quert der Goetheweg die Nordseite eines Gratrückens. Hier war der Goetheweg völlig mit eisigem Hartschnee bedeckt, so dass eigentlich Grödeln erforderlich gewesen wären (Foto 3). Ich habe es trotzdem gewagt. Am Rückweg von der Mandlspitze war ich dann klüger und habe den umgangenen, weglosen Gratrücken selbst völlig problemlos als Abstieg gewählt.
Sobald man den Goetheweg wieder erreicht hat, wird dieser überquert, und man steht auf dem Ostgrat der Gleirschspitze (Foto 4). Da ich gerne gratnah arbeite, wird der Aufstieg bald heftiger und erreicht den Schwierigkeitsgrad T4 (akut absturzgefährlich). Der Abstieg über die Westseite runter zum Gleirschjöchl ist dann wieder einfach und gut gespurt.
Den Abschluss bildete der Nebengipfel der Hafelekarspitze (Foto 5), der in leichter Kletterei zu erreichen ist. Ganz zum Schluss gab ich mir noch den überlaufenen Hauptgipfel, bevor es dann mit der Nordkettenbahn wieder nach unten ging. Einkehr an der Hungerburg - oben an der Bergstation war mir die Schlange zu lang.
Tourdaten: 7 km, 800 Hm aufwärts, 440 Hm abwärts, 5 Stunden incl. Pausen
Servus @Bergautist
eine schöne Gipfeltour!
Wenn du wieder mal am Goetheweg zum Gipfelsammeln unterwegs bist, habe ich einen weiteren Zusatzgipfel für dich:
Das Südliche Gleirschtaler Brandjoch (https://www.roberge.de/tour.php?id=271)
Liesse sich noch ausweiten bis zum Nördlichen Gleirschtaler Brandjoch
Reinhard
Zitat von: Reinhard am 17.10.2025, 12:29Wenn du wieder mal am Goetheweg zum Gipfelsammeln unterwegs bist, habe ich einen weiteren Zusatzgipfel für dich:
Das Südliche Gleirschtaler Brandjoch (https://www.roberge.de/tour.php?id=271)
Liesse sich noch ausweiten bis zum Nördlichen Gleirschtaler Brandjoch
Gute Idee, Reinhard!
Es fehlte noch ein Gipfelbild der Mandlspitze (Foto 6).