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Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Wer war wo => Thema gestartet von: Reinhard am 06.05.2026, 14:27
Ich war einige Tage mit einem Freund rund um Caldonazzo unterwegs, um die Gegend mit Bike zu erkunden.
Highlight war vorgestern die Auffahrt über die berühmte Kaiserjägerstraße – von Caldonazzo bis hinauf zum Gipfel des Cima Vezzena (1908 m). Die historische Militärstraße stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs; sie wurde damals von österreichischen Alpentruppen angelegt.
Den ersten Abschnitt sind wir mit dem E-Bike auf der asphaltierten Strada del Menador bis hinauf zur Hochebene rund um den Passo Vezzena gefahren. Sie ist stellenweise recht schmal und führt durch mehrere Tunnels, belohnt aber immer wieder mit beeindruckenden Ausblicken auf die Seen Lago di Caldonazzo und Lago di Levico.
Oben auf der Hochebene von Lavarone angekommen, ging es weiter auf der alten Militärstraße Richtung Gipfel. Zunächst noch auf Asphalt, doch die letzten rund 400 Höhenmeter dann auf extrem grobem Schotter, der volle Konzentration und Fahrtechnik verlangt.
Der Gipfel auf 1908 m entschädigte uns für alle Mühe. Direkt auf dem Gipfel befindet sich ein ehemaliges Festungswerk, das im ersten Weltkrieg als Beobachtungsstation der Österreicher diente. Gleich dahinter fällt das Gelände senkrecht spektakulär rund 1400 Meter steil ins Tal ab – ein beeindruckender und zugleich respekteinflößender Anblick.
Für die Rückfahrt ging es zunächst wieder hinunter auf die Hochebene und anschließend über den Weg 205 durch den Wald, bis wir bei Monterovere wieder auf die Kaiserjägerstraße trafen. Von dort rollten wir 12 km zurück nach Caldonazzo.
Fazit: eine großartige Tour mit fantastischen Ausblicken – landschaftlich ein echtes Highlight, aber fordernd!
Wetter: sonnig und dunstig, kein Niederschlag
1620 Höhenmeter, 49 km
Hütten/Einkehr: Alles geschlossen!
Blick über den Caldonazzo-See zum Cima di Vezzena
Auffahrt
Die letzten Meter zum ehemaligen Fort. Rechts oben das Gipfelkreuz
Gipfelblick auf die beiden Seen und auf Kaldonazzo
Karte