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Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Wer war wo => Thema gestartet von: stromboli am 25.05.2026, 19:42

Titel: 24.5. Mit dem Mountainbike um die Rotwand
Beitrag von: stromboli am 25.05.2026, 19:42
Servus Beinand,

gestern gings mit dem Mountainbike  #biken# um die Rotwand. Gestartet bin ich in Elbach. Allerdings war die Zufahrt dorthin eine echte Herausforderung. Da die Durchfahrt Hundham vermutlich aufgrund von Feierlichkeiten der anlässlich des 150 jährigen Bestehens der  örtlichen Feuerwehr gesperrt war, musste ich eine abenteuerliche Umleitung in Kauf nehmen.
Schließlich erreichte ich doch mein erwünschtes Ziel.
Über den Weiler Faistenau, wo man einen schönen Blick auf das Leitzachtal und den darüber ragenden Breitenstein hat, erreichte ich die Brücke an der Leitzach bei Fischbachau. Nach links abgebogen ging's in den Ortsteil Stauden und von dort orientierte ich mich Richtung Bayrischzell.
Bin die Runde schon öfter gefahren, diesmal gelang es mir tatsächlich den richtigen Weg, der über Bayrischzell führt, zu finden. Die letzten Male ging`s entweder über den Soinsee oder einmal über die Niederhoferalm, die zwar immer wieder eine Einkehr wert ist, aber im Anschluss dann aufgrund einiger Tragepassagen doch recht mühsam ist.
Ab Bayrischzell folgt ein schöner Radlweg mit leichtem Auf und Ab dem Aschbach entlang. Danach biegt man nach rechts ab ins Kloo -Aschertal, einen der schönsten Abschnitte der ganzen Tour. Aber Vorsicht! Vom 15. April bis 15. Mai ist die Auffahrt zum Elendsattel für Fahrzeuge aller Art untersagt. Hier brüten nämlich die vom Aussterben bedrohten Rauhfußhühner.
Am Bach entlang folgt ein zunächst moderater Anstieg, der später an einigen wenigen Stellen recht steil wird. Und es ist gewiss keine Schande, wenn man als Ü 60 Jähriger sein Bike ein paar Meter schiebt.
Nach dem Elendsattel folgt eine rasante Abfahrt und nach Verlassen des Waldes erreicht man schnell eine schöne Almwiese. Hier gönnte ich mir eine kurze Rast, genehmigte mir einen Riegel zur Stärkung und genoss die herrliche Aussicht auf die umliegende Bergwelt.
Bald danach erreichte ich das Gasthaus der Valepp, wo Manuel Neuer bekanntermaßen als Investor eingestiegen ist. Wir waren bereits einmal dort. Mir ist diese Lokalität etwas zu mondän, obwohl natürlich das Engagement Neuers Anerkennung verdient. Ansonsten wäre das Forsthaus vermutlich dem Verfall preisgegeben gewesen.
Ich steuerte zur Einkehr die Albert- Link Hütte an, die man auf der Teerstraße Richtung Spitzing ohne größere Anstrengung erreicht.
Ein Haufen Leute waren da, die Plätze auf der Terrasse waren alle besetzt, und so genoss ich meinen Blaubeerschmandkuchen  #essen2# und ein gutes Haferl Kaffee in der Gaststube. Vorbildlich das Hüttenpersonal! Trotz des enormen Andrangs an diesem Pfingstsonntag äußerst freundlich und auch sehr flott! Respekt!
Der Rest ist schnell berichtet. Noch einige HM waren bis zum Spitzingsee bzw. zum Spitzingsattel zu bewältigen. Ab jetzt ging's nur mehr bergab. Zuerst ein Stück der asphaltierten Straße entlang, nach einigen hundert Metern biegt man nach links auf einen Forstweg ab, erreicht Neuhaus und von dort radelte ich ohne große Anstrengung über Aurach, Stauden und Fischbachau zum Ausgangspunkt.
Das Wetter hat gepasst: blauer Himmel, kaum eine Wolke am Himmel und auch die Temperaturen waren im angenehmen Bereich.
Statistik: 880 Hm und 55 km

Schöne Grüße

Stromboli