roBerge.de
Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Bergtouren => Thema gestartet von: Ameranger am 07.05.2014, 14:25
Nach langer Bergabstinenz durch eine nicht erkannte Scharlacherkrankung, durfte ich heute endlich wieder auf "Tuchfühlung" gehen.....
Unser Ziel sollte heute eine einsame aber herrliche Tour in den Chiemgauern werden.
Ausgangspunkt für unsere Wanderung war der Parkplatz in Hainbach zwischen Aschau und Sachrang im Chiemgau.
Zuerst folgen wir der Teerstraße nach Hainbach hinein, bis wir nach dem letzten Haus uns auf die Suche machen.
Aber nach was denn ???
Die Tour führt eigentlich über den Klausgraben hinauf zur Sonnenenwand, aber alternativ gibt es noch einen wunderschönen einsamen Jägersteig.
Er ist weder beschildert noch markiert und verlangt in unserer Variante noch ab u zu ein wenig Orientierungssinn.
Auf dem herrlich einsamen Steigerl geht es rasch hinauf.
Nach der Aipl-Diensthütte wandern wir hinter dieser über die Wiese hinauf bis zur Forststraße, der wir dann links folgen.
Wir folgen der Forststraße und steigen im Bereich der der stehenden Bäume nach dem Jägerstand rechts hinauf. Anfangs kaum Sichtbar, entspringt wieder ein Steig, der uns hinauf zur Almfläche unterhalb der Überhängenden Wände bringt.
Wir steigen hier in den Grat hinein und wandern weglos den Weg suchend die Überhängende Wand hinauf bis wir im oberen Bereich von links auf dem Wald heraus kommen.
Hier muss man wieder ein wenig seine Augen offen halten, bis sich der Steig erkennen lässt. Ist er gefunden, folgt man ihm um den Fels herum dann ein wenig weglos hinauf bis man zur Almfläche hinaus gelangt.
Gelangt man aus dem Wald in den Bereich der Wiese, halten wir uns links auf den Grat zu, dem wir in leichter Kletterei und weglosem Gelände folgen bis wir in eine Scharte gelangen. In die Scharte hinauf, halten wir uns anfangs rechts und "umsteigen" den Felsriegel bis wir uns dann wieder links hinauf wenden.
Wir folgen immer dem Grat hinauf, der auch manchmal auf der Wiese umgangen werden muss. Wir gelangen langsam an den Gipfelaufbau der Sonnenwendwand, die wir von der linken Seite aus besteigen. Wir steigen auf der Südseite der Sonnwendwand ab, und folgen Anfangs dem sichtbaren Weg der von der Hofbaueralm herauf kommt.
In diesem Bereich verlassen wir langsam den Weg, und richten uns nach links bis wir langsam zum Grat hinauf gelangen. Auf dem Grat kann man falls man auf ihm bleibt den weg eigentlich kaum verfehlen....
Wir gelangen an eine Art Scharte. Hier klettern wir in einem Riss nach oben um den Fels zu überklettern.
Wir gelangen wieder auf eine Wiese hinaus, nicht mehr weit bis zum nächsten Ziel. Wir ziehen hinauf in gerade Linie über die Wiese, bis wir zu den Latschen unterhalb des kleinen Felsen gelangen, der Bauernwand. Hier nicht den Eingang verpassen, der Steinmann markiert diesen in die Latschen hinein. Als wir an den Fels heran kommen, wird dieser links herum "erklettert".
Nachdem wir die Bauernwand Richtung Norden verlassen haben, gelangen wir nach ein paar ekelhaften Stellen hinunter zu einer Wiese, die wir geradeaus queren. In der Verschneidung kurz Unterhalb des Gipfels wenden wir uns links, und steigen in wenigen Minuten hinauf zur Scheibenwand.
Nach der Gipfelrast machen wir uns langsam an den Abstieg. Wir steigen wieder hinunter zur Verschneidung, und biegen dann links ab. Der Anfangs geröllige Steig zieht sich durch die Latschen hinunter zur Bergsation der Kampenwandbahn.
Wir schlagen nach rechts den Wanderweg ein, der uns unter dem Schönfeld querend hinunter zur Hofbaueralm bringt. Im Bereich einer verfallenen Alm, deren Namen ich aber leider nicht herausfinden konnte, wandern wir über den Wanderweg weiter und gelangen so hinunter zur Hofbaueralm.
Über die Almfläche der Alm wandern wir weglos hinab Richtung Wald. Wir halten auf den rechten Bereich der Wiese in den wald hinein, bis wir das Steigerl aufnehmen das uns abwärts bringt. Im einem Graben leitet uns das Steigerl hinab bis an eine neu angelegte Forststraße.
Hier muß nach dem Steig wieder ein wenig Ausschau gehalten werden, aber Sinngemäß verlauft er genau geradeaus dem vorherigen weiter. Wir gelangen auf dem Steigerl rasch bergab und kommen so wieder an die Aipl - Diensthütte zurück.
Dann folgen wir wieder den Anstiegssteig wieder zurück ins Tal.
Eine herrlich einsame Runde geht zu Ende.
Alternativ bietet sich der Rückweg über den lohnenden Klausgraben an, aber wegen Bauarbeiten ist der vorübergehend gesperrt.
#bisbald#
VG Ameranger, unterwegs mit Amerangerin
Ausführlicheres zur Tour und viel mehr Bilder gibt's ab sofort in meinem Blog hier: http://ameranger.blogspot.de/