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Das roBerge-Forum => Alle roBerge-Boards => Bergtouren => Thema gestartet von: bergfexklaus am 22.06.2014, 18:20
Am Mittwoch bin ich von Aschau aus auf die Kampenwand, über den Fuchsluger Graben, wie in Abseits-Aufwärts 2 sehr schön beschrieben.
Den Ostgipfel mit Kreuz habe ich ausgelassen. Dafür bin ich auf den Vorgipfel des Hauptgipfels geklettert und habe von dort eine sehr aufwendige Bergung einer gestürzten älteren Frau mit dem Heli aus der Nähe beobachtet (Foto 01).
Durch die Schlechinger Scharte bin ich dann auf den ruhigen Südwandsteig abgeklettert und habe mich erst kurz vor der Sonnenalm (leckerer Erdbeerkuchen!) wieder unter die zahlreichen Seilbahntouris begeben.
Beim Abstieg verfehlte ich zunächst den Einstieg zu einem Jagersteig und führte einen halbstündigen sinnlosen "Latschenkampf". Irgendwann fand ich den Steig dann doch noch, war aber durch die Auseinandersetzung mit den Latschenkiefern ziemlich ausgepowert und habe mich auf einer leichten Passage hingepackt. Mit blutigem Knie bin ich schließlich das einsame Pfädchen über die verfallene Huberalm (interessante historische Erläuterung fotografisch dokumentiert, Foto 02) zurück zum Parkplatz gehumpelt.
Servus BFKlaus,
verflixt da hätte ich doch was dazu schreiben sollen, ich bin nämlich am Sonntag davor denselben Weg gegangen (nur ohne Gipfel-Kletterei).
Auf der AV-Karte schauts leider anders aus aber der Steig zur Huberalm beginnt am nordwestlichen Zipfel der Möslarn-Almwiesen.
Das was weiter oben wie ein Stück eines alten Fahrwegs aussieht führt nirgend wo hin außer ins Latschendickicht ::).
Im unteren Teil scheint es dann auch ein paar mehr bzw. andere Wege zu geben als in der AV-Karte stehen.
Gruß & gute Besserung,
auf_und_davon
Hallo zusammen,
ich bin vor zwei Wochen die Aschauer-Wände-Tour aus AA 2 über die Huberalm gegangen. Bei der Möslarnalm hat
der freundliche Senior mich nach meiner Frage nach dem Steig darauf hingewiesen, dass sie dieses Jahr sogar einen Zaundurchschlupf (Dreieck) am Beginn
des Steiges gebaut haben.
Damit war der Steig schnell gefunden.
Ingesamt eine tolle Tour ohne großartigen Menschenkontakt und keine Orientierungsprobleme.
Die Erläuterungen zur Huberalm fand ich auch interessant. Es ist allerdings, wenn man sich das Gelände dort ansieht, schwer vorstellbar, dass dort
mal größere Almflächen waren, auch wenn in den 60 Jahren seit Aufgabe der Alm mit Sicherheit viel zuwächst.
VG Hans
Servus Hans, servus auf_und_davon,
danke für die Kommentierung.
Mein Fehler war, dass ich die Beschreibung in AA 2, "... beginnt ein deutlicher Steig durch die Latschen ...", zu wörtlich genommen habe. Der Steig verläuft tatsächlich unterhalb des Latschenfelds.
Fragen hilft natürlich immer. Ich persönlich mag Steige aber lieber selber finden. Dafür quäl ich mich dann auch mal, wenn ich zu blöd war ;D.
Schönen Gruß
BFklaus
Ich bin heute die Tour noch mal mit meiner Tochter gelaufen. Diesmal ganz ohne Verhauer und Blutverlust ;D.
Oben war überwiegend Nebel, nur minutenweise war die Sicht frei (Foto 01). Begeistert hat mich der Almrausch (Foto 02) auf dem Hauptgipfel ...