Neueste Beiträge

#31
Durch den massiven Stromausfall in Rosenheim gestern Nachmittag wurde unsere Datenbank in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise konnte unser Dienstleister ronet.de sämtliche Daten vollständig rekonstruieren. Wir bitten euch, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Falls jemand unmittelbar vor dem Stromausfall einen Beitrag geschrieben hat und dieser nun fehlt, stellt ihn bitte erneut ein.

https://www.rosenheim24.de/rosenheim/rosenheim-stadt/rosenheim-stromausfall-alles-dunkel-so-erlebten-es-rosenheimer-94418929.html
#32
Wer war wo / Grawand im Schnalstal
Reinhard - 28.07.2026, 11:09
Den höchsten Punkt unserer Wanderwoche in Vernagt erreichten wir auf der Grawand (3251 m), oberhalb von Kurzras am hinteren Ende des Schnalstals. Eine klassische Bergtour war es diesmal nicht – die Auffahrt erfolgt mit der Seilbahn.

Oben am Gipfel steht das Glacier Hotel Grawand, das höchstgelegene Hotel der Alpen. Von dort bietet sich ein tolles Panorama: die mächtige Weißkugel, das Hintereis mit dem Hintereisferner sowie die Sommerseen am Hochjochferner prägen die Aussicht.

Trotz der Höhe und der guten Erreichbarkeit wirkt der Bereich rund um die Bergstation angenehm ruhig und übersichtlich – der Tourismus hält sich in engen Grenzen.

Weitere Infos zur Grawand auf Wikipedia.


Einige Fotos mit weiteren Infos:

Von rechts Grawand - Similaun - Finailkopf - Schwarze Wand - Finailspitze.jpg
Blick auf den Gipfel.
Von rechts:  Grawand - Similaun - Finailkopf - Schwarze Wand - Finailspitze


Ortler Alpen.jpg
Blick nach Süden auf die Ortler Alpen:
Ganz rechts der Ortler, es schließen sich sich Monte Zebru und Königsspitze an
Komplettes Gipfelverzeichnis dieses Bildes auf Peakfinder


 Blick Richtung Hintereis.jpg
Der Blick Richtung Hintereis. Der Hochjochferner ist leider stark zurück gegangen. Größere Teile sind mit Textilplanen überdeckt, um Teile des Gletschers vor zu viel Sonneneinstrahlung zu schützen. Die Eisschmelze lässt sich natürlich nur bremsen, aber auf längere Sicht nicht verhindern.
Bis 2013 konnte man hier noch Sommerskifahren.


Weißkugel.jpg
Der dominierende Blick auf die Weißkugel, 3738 m. Nach der Wildspitze der zweithöchste Berg der Ötztaler Alpen.


Der Grat Richtung Finailspitze.jpg
Der Steig zur Finailspitze bzw. zum Fineilsee führt über diesen Grat.
Von hier aus gesehen befindet sich hinter der Finailspitze der Ötzi-Fundort
(Tourenbeschreibung).
#33
Eine Radltour mit Museumsbahn und durch bisher unbekannte Orte im nördlichen Landkreis Rosenheim

Von Rosenheim bin ich zunächst ganz klassisch nördlich des Simssees über Krottenmühl bis zum Vogelbeobachtungsturm bei Eichen gefahren, dort links hinauf nach Bad Endorf. Ich entschied mich für die Variante über Bergham, die bestimmt ein paar Höhenmeter mehr hatte, als der Weg über Unterkurf (beides gut ausgeschildert). Alternativ wäre auch die Fahrt mit dem RE 5 der BRB (MVV-Kurzstrecke plus Radlkarte) möglich.

Von Bad Endorf ging's dann mit der Chiemgauer Lokalbahn nach Amerang. Diese Museumsbahn fährt von Mai bis September jeden Sonntag, nimmt Fahrräder im Rahmen des verfügbaren Platzangebotes kostenlos mit. Fahrkarte kostet 4,50 Euro, kühle Getränke gibt's im Zug. Der Fahrplan (und ob der historische Schienenbus wirklich fährt) gibt's im Internet www.chiemgauer-lokalbahn.com.

260726 MTB Amerang-Rosenheim (Zug klein).JPEG

Von Amerang bin ich dann über den Totmanngraben, unter dem Ameranger Viadukt hindurch in Richtung Zillhamer Moos geradelt. Weitere Orte waren Gunzenham und Sonnendorf, beides Orte, durch die ich noch nie zuvor durchgekommen bin. Nach Rothmoos (Brauerei) ging's über den Bach Söchtenauer Achen, dann wieder rauf nach Berg (wie passend). Bevor es dann bei Entfelden wieder runter zum Inn ging. Ganz entspannt erreichte ich dann am östlichen Inndamm Rosenheim.

260726 MTB Amerang-Rosenheim (4).JPEG
Über die Söchtenauer Ache kurz vor Berg

Einkehrmöglichkeiten gibt's natürlich in Bad Endorf (u.a. Eisdiele am Bahnhof) und Amerang einige. Unterwegs kommt noch das Hofkaffee Finkennest (hinter Zillham), das aber bei meiner Tour schon geschlossen hatte.

Insgesamt waren es rund 46 Kilometer, von Amerang bis Rosenheim etwa 130 Höhenmeter (überwiegend geht es abwärts), die aber alle moderat waren und auch mit dem Bio-Bike (oder auch einem Gravel-Bike) gut machbar sind. Keine Hauptstraße, viele kleine Feld- und Waldwege, die ich ohne digitale Planung wohl nicht so gefunden hätte. Ziemlich die gerade Linie von Amerang nach Rosenheim. Alles in allem eine schöne Sonntags-Nachmittags-Tour, durch unbekannte Landschaft im nördlichen Landkreis Rosenheim!
260726 MTB Amerang Zillham Rosenheim topo.jpg

#34
Hallo zusammen,
da ich mich auch gerade für die Bergbaugeschichte interessiere wollte ich nachfragen, ob euch der Dr Oswald Stollen inzwischen über den Weg gelaufen ist. Würde ihn auch gerne Mal suchen....
VG
Christoph 
#35
Eine lohnende Wanderung brachte uns hinauf zur Lazaunhütte, die unterhalb der Saldurspitze (3433 m, auch Salurnspitze) liegt. Durch ihre abgeschiedene Lage zählt dieser Gipfel zu den selten besuchten Zielen der Ötztaler Alpen.
Wir blieben im Bereich der Hütte und genossen die Hochgebirgslandschaft. Besonders sehenswert ist der kleine ehemalige Gletschersee, dessen Ufer im Sommer von dichtem Wollgras gesäumt sind. Dazu kommt der beeindruckende Blick hinauf zur Weißkugel, dem zweithöchsten Berg der Ötztaler Alpen – ein eindrucksvolles Panorama, das den Aufenthalt an der Lazaunhütte zusätzlich bereichert.

Datum: 23.7.2026

Ziel: Lazaunhütte

Ausgangspunkt: Kurzras

Route: Kurzras - Lazaunhütte - Kurzras

Wegbeschaffenheit: einfache Steige, Fortstraße

Gefahrenpotential:

Wetter: sonnig und warm, windig

Flora/Fauna: Wollgras

Hütteninfo: Lazaunhütte geöffnet

Sonstiges: Schöner Blick zur Weißkugel



Lazaunhütte von Grawand (1).jpg
Lazaunhütte(Bildmitte) und Saldurspitze von der gegenüber liegenden Grawand

Bei der Lazaunhütte.jpg
Kleiner See bei der Lazaunhütte, ehemaliger Gletschersee


Schnalser Bach.jpg
Schnalser Bach


Weisskugel.jpg
Weißkugel


Gletschersee.jpg
Kleiner See nahe Hütte
#36
Oft ist es genau umgekehrt #buch#, aber "den Film zum Buch" gibt es in der aktuellen Bergauf-Bergab-Sendung:
Hochtouren im Klimawandel · Wie sich das Bergsteigen verändert (26.07.2026 ∙ BR)

#gruebel# PS: Habe auch mal nachgerechnet, bei mir sind es etwa 35 Jahre her, als ich zur Eisausbildung (zuletzt) auf dem Taschachhaus war - und anschließend (d.h. außerhalb des Kurses) allein via dem Taschachjoch noch (im Nebel...) die Überquerung des "alten" Vernagtferners zur gleichnamigen Hütte gemacht hatte...
Nicht ganz so lange ist es her, genau 10 Jahre, dass wir im Spätsommer mit Übernachtung auf der Neuen Prager Hütte, die auch im Beitrag zu sehen ist, den Großvenediger angegangen sind (#gruebeln#, wurde das Gipfelkreuz zwischenzeitlich "tiefer gelegt"?). Danach hatte ich unterhalb der Alten Prager Hütte noch einen aufgegebenen, alten Übergang (in älterer DAV-Karte gefunden) gemacht, um nach gegenüber auf den Steig zum Löbbentörl bzw. Badener Hütte zu gelangen - heute kennt die OSM dort einen Gletschersee... (zum Nachlesen für graue Tage: 22.-29.Aug.2016: Hohe Tauern: Großvenediger – und Umgebung)
#37
Ich verbringe mit Freunden einige Tage in Vernagt im Schnalstal, einem stillen Seitental des Vinschgaus. Unser Hotel liegt direkt am Vernagt‑Stausee, dessen Wasser im Frühjahr oft so weit zurückgeht, dass die Turmspitze des Leiter‑Kirchleins wieder sichtbar wird – ein letzter Hinweis auf das einstige Dorf Vernagt.
Die letzte Heilige Messe in diesem dem Heiligen Nepomuk geweihten Kirchlein wurde am Abend des 31. Juli 1957 gefeiert. Kurz darauf wurde der Weiler mit seinen acht Hofstellen – ähnlich wie Graun am Reschensee – für den Stausee geflutet.


Datum: 22.7.2026

Ziel: Mastaunalm

Ausgangspunkt: Vernagt

Route: Vernagt - Staumauer- Mastaunhof - Mastaunalm u. zurück

Wegbeschaffenheit: einfache Steige, Fortstraße

Gefahrenpotential: nach der Staumauer auf dem Steig im Wald kurzzeitig stark abfallend

Wetter: sonnig und warm

Flora/Fauna: Eisenhut, Zwerg-Glockenblume, Weidenröschen, Lärchen, Salweide u.v.m

Hütteninfo: Mastaunalm geöffnet

Sonstiges: Von der Staumauer der Blick Richtung Similaunhütte / Niederjoch / Tisenjoch. Das Ötzi-Monument ist zwar theoretisch von hier aus sichtbar, aber aufgrund der weiten Entfernung zu klein. Siehe nächstes Foto.


Blick Tisenjoch.jpg
Blick von der Staumauer zum Tisenjoch (ganz hinten)



Unsere Liebe Frau Im Walde.jpg
Unsere Liebe Frau


Oberhalb Mastaunhof.jpg
Oberhalb Mastaunhof


Aufstieg zur Mastaunalm.jpg
Im Aufstieg zur Mastaunalm


Mastaunbach.jpg
Mastaunbach

#38
Eine Reise in die Zukunft unserer Berge
Antworten auf den Klimawandel zwischen Gletscherschwund und neuer Wildnis

An fünf exemplarischen Stationen in den Ostalpen dokumentiert das Buch die konkreten Folgen der Erderwärmung und ihre Auswirkungen auf Hütten, Wege und alpine Infrastruktur. Persönliche Vorworte von Reinhold Messner und VAUDE-Chefin Antje von Dewitz verleihen dem Thema zusätzliches Gewicht und rufen zu Eigenverantwortung sowie zu einer neuen Haltung gegenüber der Natur auf.

Wir haben das Buch hier genauer vorgestellt.


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#39
Wie schon gesagt, bin ich diese Woche nicht da.
Ich hoffe, dass eine Tour möglich ist, egal ob Mittwoch oder Donnerstag oder ob wandern oder biken.
Wünsche Euch alles Gute!
#40
Zitat von: Infothek am 20.07.2026, 08:03Die spezielle Karte ist ein sehr zuverlässiges Werkzeug für alle, die im Winter im Gebirge unterwegs sind.

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Direkt-Link zur Karte auf XCtrails

Weitere Info auf XCtrails
Nicht nur im Winter! Es gibt einige Gebiete, die sind ganzjährig gesperrt, z.B. der Schwarzenkopf am Spitzingsee.