Frühjahrstour auf einen markanten Karwendel-Gipfel
Die markante "Pleisen" bietet ein schönes Rundum-Panorama! Im Sommer ist sie für jeden Wanderer machbar, der die entsprechende Kondition mitbringt; dank Südlage allerdings äusserst schweißtreibend!
Im Winter ist sie als Schneeschuh-Tour fast noch lohnender; hier braucht es ebenfalls reichlich Kondition und man darf die Länge nicht unterschätzen, besonders bei kurzen Sonnenstunden im Hochwinter. Konditionsschwächere sollten eine Übernachtung auf der gemütlichen und aussichtsreichen Pleisenhütte einplanen (bitte vorher wegen Winter-Öffnungszeit erkundigen).
GPS-Wegpunkt:
N47 23.170 E11 16.023 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn zum Bahnhof Scharnitz. Als Überschreitung auch möglich von/nach Bahnhof Hochzirl.
Mit dem Pkw:
Über Mittenwald nach Scharnitz, dort Parkmöglichkeit auf dem Großparkplatz für die Karwendeltäler.
Achtung der Automat nimmt nur Münzen.
Wo die Hintertalstraße die Isar überquert, gibt es einen weiteren (kleinen) Parkplatz. Er ist kleiner, aber frühmorgens zur Skitourenzeit i.d.R. nicht voll.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Vom Parkplatz an der Isar gehen wir der Asphaltstraße entlang ins Hinterautal; nach knapp zwei Kilometern biegen wir kurz vor dem Wiesenhof links in den Forstweg ein. An einigen Abzweigungen vorbei folgen wir immer dem wenig ansteigenden Fahrweg (Beschilderung an allen Abzweigungen). In zahllosen Serpentinen, die manchmal abgekürzt werden können, geht es durch den Wald und schließlich in einer langen Querung hinüber zur gemütlichen Pleisenhütte.
Links der Hütte und am Klohäuschen vorbei, durch Latschengassen erreicht man eine große Senke. Weiter durch eine kurze, steile Rinne hinauf ins grosse Kar, das direkt vom Gipfel herunterzieht (Vorderkar). Auch wenn es verlockend aussieht: mit Schneeschuhen ist es nicht ratsam, dem zunächst flachen Kar bis zum Ende nachzuwandern – der Ausstieg ist steil und felsig! Stattdessen verlässt man das Kar entlang des Sommerwegs nach rechts (bei hoher Schneelage und fehlender Spur braucht man dabei etwas „Gefühl“ für die richtige Latschengasse) und gelangt so auf die lange, mittelsteile Südflanke der Pleisenspitze. Je nach Verhältnissen folgt man den unzähligen Serpentinen des Sommerwegs oder steigt gleich weglos hinauf bis knapp unterhalb des Grats. Nun wird es wieder etwas flacher, wir halten uns links und peilen eine Mulde unterhalb des Gipfelaufbaus an. In einem kleinen Linksbogen geht es zuletzt recht steil und kraftraubend den Gipfelhang hinauf zum Gipfelkreuz.
Der Abstieg entspricht dem Aufstiegsweg.
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