Auf Schusters Rappen königlich wandern
Der Maximilians-Reitweg ist eine Teiletappe des Alpenfernwanderweges Berchtesgaden – Salzburg. Der einfache, meist flache und gemütliche Wanderweg verläuft im Bischofswieser Tal zwischen Hallthurm, einem alten Wehrturm (wie hier beschrieben), bis hin zum Naturbad Aschauerweiher in Bischofswiesen. Natürlich kann man ihn auch in umgekehrter Richtung beginnen. Landschaftlich gibt es interessante Blicke auf die Watzmannfamilie, die schroffen Vorgipfel des Berchtesgadener Hochthrons oder auf die steilen Felszacken der schlafenden Hexe, das Lattengebirge.
GPS-Wegpunkt:
N47 42.128 E12 56.017 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bahnverbindung bis Hallthurm.
Mit dem Pkw:
Nach Reichenhall und dann weiter auf der B 20 Richtung Berchtesgaden. Über Bayrisch Gmain nach Hallthurm.
Parkplatz Nr. 1: 50 m oberhalb (also östlich) der Straße, nördlich vom Bahnübergang.
Parkplatz Nr. 2: 600 m neben (also westlich) der Straße, südlich vom Bahnübergang (Waypoint N47 41.786 E12 56.126)
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
hier klicken
Information:
In der Nähe des Parkplatzs befindet sich ein alter Wachtturm. Er ist ein Überbleibsel der alten Wehrmauer, die 1194 am Paß Hallthurm zum Schutze des Tales zwischen Untersberg und Lattengebirge errichtet wurde.
Nach einer alten Sage befindet sich in seiner Nähe eine eiserne Pforte, durch die man in den Untersberg gelangen kann. Allerdings sei sie nur manchmal und dann auch nur für einige Augenblicke sichtbar.
Von der Bushaltestelle im Hallthurm gehen wir in Richtung Nordosten (Reichenhall), dann rechts hinauf zum Wanderparkplatz. Von diesem aus wandern wir südlich in Richtung Winkl (Maximiliansreitweg). Bei der nächsten Gabelung halten wir uns links und verlassen den asphaltierten Weg. Der weitere Verlauf des Weges ist immer gut erkennbar und durchgehend beschildert. Vorbei an Winkl und Bischofswiesen ist er abwechlungsreich und verläuft immer wieder mal leicht bergauf und bergab. Hin und wieder laden Bänke am Waldrand zu einer Rast ein. Mehrmals besteht die Möglichkeit, zu einer Bushaltestellen an der Bundesstraße 20 abzusteigen und den Weg entsprechend abzukürzen. Bei Bischofswiesen lohnt der kurze Aufstieg zur Kastensteinerwand (Einkehrmöglichkeit), von dem aus wir den Blick über Bischofswiesen auf den Watzmann schweifen lassen.
Das moderne Bad ist das größte Naturbad Deutschlands. Die Bergkulisse mit dem Watzmann hinterlässt für die Besucher einen bleibenden Eindruck. Für das Badevergnügen gibt es neben dem Schwimmbecken ein Kinderbecken, Rutschbahnen, einen Kiesstrand, eine Hängebrücke zu einer Insel (man kann sie auch tauchend erreichen) und eine Kneipp-Anlage mit frischem Gebirgswasser.
Da an die 12000 Wasserpflanzen für eine gute Wasserqualität sorgen, werden keine Chemikalien für die Wasserreinigung verwendet.
Für die Kinder beginnt bei dem Naturbad ein Märchenpfad verläuft, der durch den tiefen Wald führt und in einige Märchen der Gebrüder Grimm führt (Aschenputtel, Froschkönig, Dornröschen), während für die Erwachsenen ein Natur-Erlebnisweg einlädt. Im Winter ist das Bad Ausgangspunkt für ein Langlaufzentrum.
Berchtesgadener Land
51 Touren mit GPS-Tracks + extra Wanderkarte
von Bauregger, Heinrich