Auch als Bike&Hike-Variante auf die Hochplatte
Diese Mountainbiketour bietet an ihrem Endziel, der Piesenhauser Hochalm, eine wirklich herrliche Aussicht. Die Alm wird zwar gern besucht, ist aber lange nicht so überlaufen wie das weiter unten liegende Almgebiet mit der Staffn- oder Hefteralm. Dort befindet sich bekannterweise die Bergstation der Hochplattenbahn, die für einen entsprechenden Touristenrummel sorgt. Wir fahren ab der Talstation meist durch lichtem Wald auf gut ausgebauten Schotterwegen, nur kurzzeitig ist der Untergrund etwas lose. Da die durchgehende Steigung nie unterbrochen wird, ist einiges an Ausdauer nötig, um die Auffahrt von knapp 850 Höhenmeter in einem Stück zu schaffen. Biker mit schwacher Kondition müssen deshalb zwischendurch mal pausieren, während es E-Biker wesentlich einfacher haben. Bike & Hike auf den Grassauer Hausberg: Am höchsten Punkt angekommen, könnten Gipfelsammler in einer halben Stunde zu Fuß dem Gipfelkreuz der Hochplatte einen Besuch abstatten. Nach einer kurzen Abfahrt nach dem Sattel ist dann alle Anstrengung vergessen und wir genießen auf der Sonnenseite der Alm den Ausblick nach Süden.
GPS-Wegpunkt:
N47 45.682 E12 26.106 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bahnverbindung bis nach Marquartstein
Mit dem Pkw:
Autobahn München-Salzburg Ausfahrt Bernau, weiter nach Marquartstein, von hier aus den Wegweisern zur Hochplattenbahn folgen.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Vom Parkplatz der Sesselbahn aus folgen wir der Forststraße, die zuerst südlich des Parkplatzes verläuft und dann nach Westen aufwärts führt. Nicht den Schotterweg nehmen, der rechts der Talstation beginnt. Dieser wird später extrem steil. Nach 1,1 km (Höhe ca. 720 m) biegen wir bei der Gabelung links ab. Ab jetzt verlässt uns auch ein Teil der Wanderer, da viele weiter zur Staffn-Alm gehen. Nun folgen wir immer den Wegweisern zur Piesenhauser Hochalm. Der Weg führt kontinuierlich nach oben und wendet kurz vor der Staffn-Alm von Nord auf Südwest. Nach zwei Serpentinen erreichen wir bei der Hochplattenalm unseren höchsten Punkt. Hier öffnet sich der Blick auf das Massiv der Kampenwand mit dem Sulten und der Gederer Wand. Linker Hand weist ein Schild zum Gipfel der Hochplatte (Bergsteig, 30 Minuten). In der Ferne entdecken wir auch schon unser Endziel. Der Untergrund ist jetzt etwas ruppiger, dafür sind wir schon in wenigen Minuten bei der Piesenhauser Hochalm. Direkt hinter ihr ragt schroff die Kampenwand empor. Wir könnten sie, entsprechendes Schuhwerk vorausgesetzt, von hier in ca. 1 1/4 Stunden erreichen. Der Ausblick im Norden umfasst auch den Chiemsee, von der sonnigen Südseite aus reicht unser Blick (von links) auf die Berchtesgadener Alpen, Loferer Steinberge, Kitzbüheler Alpen, Hohe Tauern und das Kaisergebirge.
Zurück zu unserem Ausgangspunkt geht es auf dem gleichen Weg.
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