Gut erreichbar für Mountanbiker
Ein großer Ahornbaum mit Biertischen und Bänken, die sternförmig um seinen dicken Stamm angeordnet sind, ein uraltes Almgebäude aus dunklem Holz, daneben eine betagte, ehrwürdige Esche und wenige Meter entfernt von allem die reizende Rupertuskapelle. Dazu Haflinger, Schafe, Ziegen und weidende Kühe mit ihren bimmelnden Glocken – die Almidylle ist perfekt. So empfängt uns die zauberhafte Stoaneralm bei unserer Wandertour unter den Gipfeln von Hochstaufen und Zwiesel und lädt uns zu einer almtypischen Brotzeit ein. Bei unbeständigem Wetter können wir uns in der gemütlichen Stube aufwärmen. Wer ein Fernglas dabeihat, kann mit etwas Glück die Kletterer bei ihrem Aufstieg durch das Hochstaufenmassiv auf dem Pidinger Klettersteig beobachten.
Diese Tour führt nur über Forststraßen und ist deshalb als Mountainbikerunde gut geeignet.
GPS-Wegpunkt:
N47 46.862 E12 51.715 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis zum Bahnhof Teisendorf, von dort mit dem Bus bis zur Ortsmitte von Aufham. Weiter zu Fuß der Staufenstraße folgen. Nach der Brücke über den Aufhamer Bach links abbiegen bis zu dem etwas versteckten Parkplatz (Gehzeit 15 Minuten).
Mit dem Pkw:
Autobahn A8, Ausfahrt Anger, von dort Richtung Bad Reichenhall / Piding. Im Ortsteil Aufham der Staufenstraße folgen. Nach der Brücke über den Aufhamer Bach links abbiegen bis zu dem etwas versteckten Parkplatz.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
hier klicken
Die Route beginnt direkt am Parkplatz in Aufham und wir folgen zunächst nach Westen einer breiten, gut zu fahrenden Forststraße, die sich moderat ansteigend in einen Waldgürtel hineinzieht. Schon nach wenigen Minuten zeigt der Weg seinen typischen Charakter: sanfte Kurven, kurze Richtungswechsel und ein stetiges, aber angenehmes Grundgefälle nach oben. Mit zunehmender Höhe werden die Geraden länger und die Steigung spürbarer, der Untergrund wechselt von feinem Schotter zu gröberen Forstwegpassagen. Ab etwa 700?Metern Höhe wird es etwas schwieriger, die Rampen werden kräftiger und verlangen eine gleichmäßige Trittfrequenz. Oberhalb 800?Metern zieht die Strecke deutlich an; wir passieren mehrere steile Abschnitte und enge Kehren, konditionell er anspruchsvollste Teil der Tour. Der Weg bleibt technisch stets einfach, doch die Kombination aus Steigung und losem Untergrund fordert eine saubere Linienwahl. In den letzten Höhenmetern führt die Route durch den oberen Waldgürtel, wo sich die Forststraße nochmals steil aufbäumt, bevor sie kurz vor der Alm leicht abflacht. Nach rund sechs Kilometern erreicht wir schließlich die Steiner Alm unterhalb des Hochstaufen – ein aussichtsreicher Rastpunkt, der die Mühen der Auffahrt mit einem weiten Blick ins Saalachtal und ins Lattengebirge belohnt. Die Abfahrt erfolgt auf dem gleichen Weg.
Alm- und Hüttenwanderungen - Chiemgau, Kaiser, Berchtesgaden
50 Touren zwischen Inn und Salzach
von Strauß, Andrea / Strauß, Andreas