Ein Eldorado für Skitourengeher
2003 wurde der Pistenbetrieb der Wankbahn eingestellt, lediglich in den Winterferien werden Touristen und Schulklassen zum Gipfel befördert. Da die Piste aber nicht mehr gepflegt werden und somit den Tourengehern vorbehalten sind, hat sich der Wank zu einem kleinen Eldorado für Skitourenfreunde entwickelt. Denn hier gibt es einen lawinensicheren Aufstieg über die Forststraße sowie einfache Skihänge auf der ehemaligen Piste, die aufgrund ihrer Nordlage lange Zeit pulvrig bleiben. Auch die Gipfeleinkehr im Wankhaus kommt im Winter nicht zu kurz, zudem wird eine grandiose Aussicht auf das Wettersteingebirge mit Zugspitze, Alpspitze und dem Jubiläumsgrat geboten. Die Tour ist ein Tipp für Anfänger und Fortgeschrittene.
GPS-Wegpunkt:
N47 30.244 E11 06.417 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Nach Garmisch-Partenkirchen gibt es gute Bahnverbindungen. Vom Bahnhof aus fahren wir mit der Buslinie 3, 4 oder 5 bis zur Haltestelle „Schützenhaus/Wankbahn“.
Mit dem Pkw:
Von München fahren wir auf der A95 bis nach Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Farchant-Tunnel befinden wir uns bereits auf der Münchener Straße. Auf dieser bleiben wri, bis wir nach einer Linkskurve links in die Wankbahnstraße einbiegen. An ihrem Ende befinden sich die Wankbahn mit dem Parkplatz.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Vom Parkplatz aus folgen wir der Almstraße (Weg W1) Richtung Esterbergalm. Vorbei an der Daxkapelle (964 m) erreichen wir nach einem kurzen Steilaufschwung den Frauenmahdsattel (1279 m) mit einer Hinweistafel des Alpenvereins. Hier haben wir zwei Möglichkeiten:
a) Einfacher, beliebter und sicherer ist der geradeaus führende Weg, der recht flach zur bewirtschafteten Esterbergalm führt. Kurz vor ihr steigen wir über den Nordhang der ehemaligen Skipiste bis kurz vor den Rosswank. Hier macht unser Weg eine Biegung nach Westen und wir erreichen über den Kamm bald das Wankhaus mit dem dahinter liegenden Gipfel.
b) Der rechts führende Sommerweg sollte nur bei guter Schneelage und einwandfreien Lawinenbedingungen begangen werden. Sie führt teils steil durch Latschen und Krummholz. Dabei sollten wir darauf achten, das Wald-Wild-Schongebiets nicht zu betreten. Diese befindet sich nahezu rund um den Ameisberg (siehe Bild). Wir bleiben also rechts des Gipfels und gehen direkt auf den Gipfel mit Wankhaus zu. Dieses hat auch im Winter geöffnet und bietet eine angenehme Gipfelrast.
Abfahrt:
Zum Abfahren lohnt nur die Aufstiegsvariante (a) über die ehemalige Skipiste.
Naturverträglichkeit
Bei der Nordseite des Wanks und dem Ameisberg handelt es sich um ein "Wald-Wild-Schongebiet", das nicht betreten oder befahren werden soll.
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