Wintertour auf einen kleinen Voralpengipfel
Diese Wanderung, besonders geeignet für Schneeschuhe, lässt sich idealerweise im Hochwinter bei reichlicher Schneelage unternehmen, mit nur knapp 500 Höhenmetern auch als Halbtagestour. Die Tour bleibt leicht, wenn man für den Abstieg wieder den Aufstiegsweg nutzt. Dann reduzieren sich unten genannte Gehzeit und Höhenmeter noch ein wenig, denn die Abstiegsvariante ist länger, schwerer und enthält sogar einen kleinen Gegenanstieg.
GPS-Wegpunkt:
N47 44.341 E12 04.537 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis nach Brannenburg. Von dort mit dem Bus bis zum Posterholungsheim. Ab hier zu Fuß in 1,5 km (100 Höhenmeter) zum Wanderparkplatz.
Mit dem Pkw:
Inntalautobahn Ausfahrt Brannenburg links abbiegen. In Brannenburg bei der Kreuzung mit der Ampel geradeaus weiter in die Sudelfeldstraße, nach 800 m rechts in die Mühlenstraße. Nach weiteren 900 Metern links in die Schrofenstraße. Auf dieser bleiben, sie geht später in die Bergstraße über. Der geräumige Wanderparkplatz befindet sich am Ende der Straße (wo es rechts zur Gaststätte Kogl geht).
Mit dem Bike:
Von der o.g. Kreuzung in Brannenburg (die erste nach der Autobahnausfahrt) fährt man ca. 3,3 Kilometer mit dem Bike ungefähr 150 hm bis zum Wanderparkplatz.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Vom Parkplatz aus folgen wir der Beschilderung am Kirchbach entlang zur Schlipfgrub- bzw. Schuhbräualm. Nach der ersten Brücke über den Kirchbach können wir alternativ rechts den Steig wählen. Dadurch vermeiden wir einen Teil der Forststraße, die auch gerne als Rodelbahn benutzt wird. Nach einer guten Viertelstunde trifft der Waldweg wieder auf die Straße. Von hier aus wandern wir über die zweite Kirchbach-Brücke und noch weitere zehn Minuten bis zur Schlipfgrubalm. Hinter der Schlipfgrubalm wenden wir uns rechts und spuren uns den Weg über die verschneite Almwiese nach links oben zu einem Wegweiser. Hier geht es rechts weiter, am Waldrand entlang. Wir bleiben auf der verschneiten, aber gut erkennbaren Forststraße, auf der wir wesentlich flacher bald den Wald betreten und in mehreren Serpentinen den Gipfel erreichen. Bei mehreren Verzweigungen weisen uns alte Holzschilder den Weg zum Gipfel. Am Gipfel gibt es einige Holzbänke, wo wir uns die mitgebrachte Brotzeit genießen lassen. Das 2009 aufgestellte Gipfelkreuz wurde übrigens aus einem Eichenstamm gezimmert. Auf der kleinen Wiese des Gipfelhangs entdecken wir einen kleinen Startplatz für Gleitschirmflieger.
Abstieg:
Für den Abstieg können wir zwischen zwei Varianten wählen. Am einfachsten ist es, auf dem gleichen Weg wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
Länger und schwerer (da manchmal recht steil) ist diese Variante: Am nordwestlichen Ende des Gipfels beginnt bei einer Sitzgruppe der Steig, welcher zunächst leicht bergab führt. Nach wenigen Minuten zweigt rechts ein Weg steil nach unten ab. Dieser würde durch den dichten Wald Richtung Brannenburg führen. Hier gehen wir aber in der Grundrichtung weiter und bleiben immer auf dem Rücken der Sulzbergschneid. Kurz müssen wir einige Höhenmeter bergauf steigen, später wird der Abstieg an mehreren Stellen extrem steil. Ca. 900 Meter nach dem Gipfel zweigt auf einer Höhe von 980 m der Weg scharf nach links ab. Der hier weiter geradeaus führende Weg wird nur selten genutzt und ist schlecht erkennbar. Es geht also nun nahezu nach Süden weiter bergab durch teils dichten Wald. Die spätere Abzweigung rechts nach Litzldorf beachten wir nicht, biegen hier also leicht links ab und stoßen später auf die freie Almfläche der Schlipfgrubalm, auf der wir uns bereits beim Aufstieg befanden. Bei dem uns bekannten Wegweiser entdecken wir unsere Aufstiegsspur. Über diese gelangen wir hinunter zur Schlipfgrubalm und über die Rodelbahn (bzw. den Waldsteig) wieder zu unserem Ausgangspunkt.
Alpenvereinskarte BY16
Bayerische Alpen Mangfallgebirge Ost: Wendelstein, Traithen
von Alpenverein