Langer Aufstieg über Schwarzentenn- und Weidbergalm
Zugegeben - der Aufstieg bis zur Weidbergalm ist recht lang und nicht spektakulär. Er erfolgt durchgehend auf Forststraßen und Wirtschaftswegen, die Tour ist mit insgesamt über 23 Kilometern sehr lang. Deshalb können Mountainbiker einen größeren Teil mit dem Rad zurücklegen. Interessanter wird dann die Fortsetzung zur Rauheckalm und schließlich der Weg zum Gipfel. Der Abstieg zur Weidbergalm führt über einen schmalen, relativ unbekannten Steig. Einen kulinarischen Abschluss bildet die Einkehr in der Schwarzentenn-Alm mit seinen leckeren Schmankerln.
GPS-Wegpunkt:
N47 37.420 E11 42.738 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Eisenbahn fährt bis zum Bahnhof Tegernsee. Von dort aus fährt der RVO-Bus 9556 über Kreuth Richtung Achensee. Ausstieg direkt an der Haltestelle „Klamm Schwarzentenn / Königsalm“ beim Parkplatz Winterstube.
Mit dem Pkw:
Wir fahren auf der Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg, über Tegernsee auf der B307 in Richtung Achenpass. Der Parkplatz Winterstube befindet sich rechterhand ca. 2 km nach Wildbad Kreuth.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Vom Parkplatz Winterstube folgen wir dem gemächlich ansteigenden Wirtschaftsweg ins bewaldete Tal des Schwarzenbachs. Zwischendurch lohnt eine kurze Pause, um die hölzernen Motorsäge-Skulpturen des Bad Wiesseers Bildhauer Markus Trinkl zu bewundern. Nach einer knappen Stunde wird der Wald lichter, das Tal weitet sich, und nach insgesamt einer Stunde erreichen wir die Almwiesen der Schwarzentennalm. Die Einkehr bei der Alm heben wir uns für die Rückkunft aus. Zunächst folgen wir der breiten Forststraße weitere 1,5 Kilometer. Dann zweigt rechts ein ausgeschilderter Wirtschaftsweg zur Weidbergalm ab. Auf diesem steigen wir - leider etwas eintönig - die nächsten 1 1/4 Stunden durch lichten Wald zu einer Wegegabelung (ca. 1280 m) auf. Dort biegen wir links ab in den "Gloggner-Irgl-Weg" (Holzschild). Vorbei an einer privaten Almhütte macht unser Weg einen Bogen nach Norden zu den Hütten der Weidberghalm. Diese ist unbewirtschaftet, aber Wanderer und Mountainbiker trifft man dort oben immer wieder an, allein schon wegen der Aussicht in die Bayerischen Voralpen.
Bei den obersten Gebäuden der Alm weist ein Wegweiser in 15 Minuten zur Rauheck-Alm und in 1 1/4 Std. zum Hirschberg. Auf diesem Pfad steigen wir kurz nach oben, zwischendurch wenige Meter bergab und erreichen über eine Hangquerung die Rauheck Alm. Hier biegen wir links (westlich) ab. Der Steig führt dann mit mäßiger Steigung zum Hirschberg-Ostgipfel (1653 m) und weiter zum Hauptgipfel.
Abstieg:
Wir steigen ca. 30 Höhenmeter auf dem ursprünglichen Weg ab. Dann wenden wir uns nach rechts auf den Rand des Latschenfeldes zu. Hier fällt ein Hinweisschild für Skitourengeher und Winterwanderer auf. Im Winter können wir diesen Weg nicht benutzen. Der Steig zur Weidbergalm ist nun stellenweise sehr schmal und wir müssen an den steilen Wiesenhängen gut aufpassen, um nicht abzurutschen. Schließlich erreichen wir die Weidbergalm bei den untersten Gebäuden. Von hier aus geht es auf dem bekannten Aufstiegsweg wieder zurück bis zum Wanderparkplatz. Wobei zwischendurch die Schwarzentennalm bereits auf uns wartet ...
Alpenvereinskarte BY13
Mangfallgebirge West, Tegernsee, Hirschberg
von Deutscher Alpenverein