Auf unbekanntem Steig zu bekanntem Gipfel
Das Hochalm im Vorkarwendel ist ein Teil des Schergenwiesener Berges im Vorkarwendel, direkt am Ausgang des Isartals gelegen. Wie schon der Name sgt, handelt es sich um keinen steil aufragenden Gipfel im herkömmlichen Sinn, sondern um ein altes Almgelände auf einem flachen Hochplateau. Es bietet einen ausgezeichneten Blick in das Isartal, über Lenggries bis nach Bad Tölz. Auch das Bergpanorama ist weitreichend: Es reicht in die Bayerischen Voralpen, das Rofan, das Karwendel und das Estergebirge. Bei guter Fernsicht erblicken wir zwischen Unnütz und Guffert den Großglockner, den höchsten Berg Österreichs. Unterhalb des Gipfels stehen noch die Reste einer verfallenen Almgebäude. Normalerweise wird der Gipfel von Süden, vom Sylvensteinspeicher aus bestiegen. Der hier beschriebene Nordaufstieg von Winkel ist recht schattig, man sollte aufgrund des steilen Steiges trittsicher sein. An sonnigen Tagen ist er eine einsame Alternative, wenn die Schar der Wanderer vom Sylvensteinspecher her den Normalweg aufsteigt. Bei sehr hoher Schneelage ist der Aufstieg allerdings zu vermeiden.
Öffentliche Verkehrsmittel: Der Wanderbus von nach Eng fährt nicht im Winter.
GPS-Wegpunkt:
N47 37.128 E11 35.543 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Nur im Sommer von ca. Ende Mai bis Ende Mitte Oktober mit dem Bergsteigerbus. Mit der Bahn bis nach Bad Tölz, von dort weiter mit dem Bergsteigerbus (Linie 9569) bis zur Haltestelle Hohenwiesen. Von dort an der Straße ca. 1 km weiter in Richtung Eng. Ggf. im Bus nachfragen, ob dieser einen Kilometer hinter Hohenwiesen kurz zum Aussteigen anhält.
Mit dem Pkw:
Von München, Penzberg oder Rosenheim nach Bad Tölz, von dort weiter auf der B13 über Lenggries zum Weiler Winkel. 2 km hinter Winkel befindet sich der Wanderparkplatz auf der linken Straßenseite.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Vom Parkplatz aus steigen wir auf der breiten Straße nach Süden auf. Nach einer Linkskehre wandern wir leicht ansteigend weiter und erreichen 600 m nach der Kehre die Stelle, an der von links der Wanderweg von Hohenwiesen einmündet. Hier verlassen wir die Straße rechts und wandern auf dem AV-Weg 638 steiler als bisher bergauf. Bald geht unser Weg in eine schmalen Steig über, und wir benötigen hin und wieder Trittsicherheit, um durch den dichten Wald in vielen Serpentinen steil aufzusteigen. Im Winter, wenn der Pfad nicht erkennbar ist und keine Trittspuren von Einheimischen vorhanden sind, wird die Orientierung hier im Hochalmgraben schwierig, da auch die Beschilderung nur mäßig bis gar nicht vorhanden ist. Auf einer Höhe von 1385 m lichtet sich der Wald und wir erreichen nach einer langgezogenen Rechtskurve den weiten, flachen Gipfel.
Zurück geht es wieder auf dem Aufstiegsweg.
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