Über die Königsalm
Der Schildenstein ist der westliche Nachbarberg der Blauberge im Mangfallgebirge, gelegentlich wird er auch den Blaubergen hinzugerechnet.
Im Sommer ist er ein gern besuchtes, oft überlaufenes Ziel, aufgrund der Nähe zum Tegernsee und insbesondere des Münchner Publikums.
Ganz anders sieht es da im Winter aus. Für die Skitourengeher ist der Gipfel nicht sehr attraktiv, da im unteren Bereich eine lange Forststraße und im oberen Bereich ein größeres Waldstück den Abfahrtsgenuss bremsen. Mehrmals gibt es kleinere Gegenanstiege. Nicht zu Unrecht wird diese Tour in einigen Führern deshalb als Skiwanderung beschrieben. Was den Skifahrer missfällt, freut aber den Schneeschuhgeher, denn der Aufstieg bis zum Gipfel ist für diese Sportart bestens geeignet.
GPS-Wegpunkt:
N47 37.321 E11 42.822 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Die Eisenbahn fährt bis zum Bahnhof Tegernsee. Von dort aus fährt der RVO-Bus 9556 über Kreuth Richtung Achensee. Ausstieg direkt an der Haltestelle „Klamm Schwarzentenn / Königsalm“ beim Parkplatz Winterstube.
Mit dem Pkw:
Wir fahren auf der Autobahn A8 München-Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg, über Tegernsee auf der B307 in Richtung Achenpass. Der Parkplatz befindet sich linkerhand ca. 2 km nach Wildbad Kreuth (gegenüber Parkplatz Winterstube).
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Hinweis:
Die Rodelbahn wird im Winter vom Rodelclub Kreuth oft als Rodelbahn präpariert und für Wettkämpfe verwendet. In dieser Zeit steigt man am besten abseits der Rodelbahn im Wald auf. In der Regel ist der Weg gut zu finden. Im Zweifelsfall sollte man beim Rodelclub (http://www.rodelclub-kreuth.de) oder bei der Touristinformation nachfragen.
Aufstieg:
Vom Parkplatz aus folgen wir den Wegweisern in Richtung Königsalm bzw. Schildenstein. Nach dem Ende der Rodelbahn öffnet sich das Gelände und wir sehen fast den kompletten Wegverlauf bis zum Gipfel vor uns. Durch baumloses, leicht welliges Gelände erreichen wir in 20 Minuten die Königsalm (im Winter geschlossen). Hinter ihr müssen wir erst einmal einige Meter bergab und über einen schmalen Steg den Klammbach überqueren. Nach dem Steg gehen wir links (nordöstlich) bergauf und folgen dem Gelände bis zu einem Kamm am Graseck. Hier wenden wir nach rechts und folgen nun dem breiten Kammverlauf, der bald wieder durch Wald verläuft. Nach einem längeren Aufstieg in gelegentlichem Auf und Ab durch das "Schanzl" erreichen wir den fast baumfreien Sattel unterhalb des Gipfels. Über eine Linksserpentine bleiben wir auf gleicher Höhe und befinden uns nun unterhalb des steilen Gipfelaufbaus. Tourengeher schlagen hier ihr Skidepot auf, fortgeschrittene Schneeschuhgeher kommen ohne wesentliche Probleme bis zum Gipfelkreuz.
Die ausgezeichnete Sicht reicht hier von der Benediktenwand auf die kompletten Tegernseer Berge, außerdem auf das Karwendel und das nahe Rofan (Guffert, Unnütz, Hochiss). dahinter die Zillertaler Alpen.
Abfahrt:
Nach dem Waldbereich unterhalb des Gipfelsattels entlang des Aufstiegsweges, bei genügend Schnee auch links davon parallel zum Aufstiegsweg. Nur bei günstigen Lawinenverhältnissen kann man auf dem Hang oberhalb der Königsalm direkt hinunterfahren.
Variante:
Auf dem Plateau unterhalb des Gipfelaufbaus besteht die Möglichkeit, einen Abstecher zum benachbarten Platteneck zu unternehmen (ca. 15 Minuten). Der Rückweg erfolgt dann wieder auf dem gleichen Weg (nicht nach Südwesten absteigen).
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