Prächtige Aussichtswarte im Karwendel
Die Pleisenspitze ist der westlichste Ausläufer der Karwendelhauptkette, der längsten Gebirgskette im Karwendel. Sein Hauptstützpunkt ist die Pleisenhütte, die von Scharnitz aus durch einen leichten Ziehweg verbunden ist. Wanderer erreichen die Hütte in zwei Stunden. In letzter Zeit haben auch die Mountainbiker die Auffahrt zur Pleisenhütte für sich entdeckt. Von der Hütte aus gelangt man in weiteren zwei Stunden auf den Gipfel der Pleisenspitze. Abgesehen von der Länge der Tour, die eine gute Kondition abverlangt, ist der Aufstieg relativ einfach und belohnt mit einer phantastischen Rundumsicht.
Wer die Tour gemütlicher angehen will, plant eine Übernachtung auf der Pleisenhütte ein, die der legendäre Pleisen-Toni in den 1950er Jahren erbaut hatte. Wenn sein Sohn Sigi, dr die Hütte jetzt führt, Zeit dafür hat, wird er uns vielleicht eine Geschichte über seinen Vater erzählen.
GPS-Wegpunkt:
N47 23.170 E11 16.023 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn zum Bahnhof Scharnitz. Als Überschreitung auch möglich von/nach Bahnhof Hochzirl.
Mit dem Pkw:
Über Mittenwald nach Scharnitz, dort Parkmöglichkeit auf dem Großparkplatz für die Karwendeltäler.
Achtung der Automat nimmt nur Münzen.
Wo die Hintertalstraße die Isar überquert, gibt es einen weiteren (kleinen) Parkplatz. Er ist kleiner, aber frühmorgens zur Skitourenzeit i.d.R. nicht voll.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Ab dem Parkplatz Karwendeltäler folgen wir der Straße an der Isar entlang. Nachdem wir die Brücke der Einmündung des Karwendelbachs in die Isar passiert haben, zweigt nach knapp zwei Kilometern links - kurz vor dem Gasthaus Wiesenhof - unsere Straße zur Pleisenhütte ab. Der Weg bis zur Hütte ist durchgehend gut markiert. Einige Male kann die Forststraße durch Wege durch den Wald abgekürzt werden. Mal flacher, mal steiler gelangen wir auf ca. 1459 m Höhe zu einer Gabelung. Hier links halten. Wer bisher mit dem Mountainbike gefahren ist, sollte dieses hier abstellen. Nun wird der Weg steiniger und steiler. Nach ca. einer halben Stunde verlassen wir den Wald und sehen rechts von uns den Hohen Gleirsch und die Solsteine. Die Pleisenhütte erreichen wir nach einer weiteren Viertelstunde.
Der Weg zum Gipfel verläuft direkt durch die Hüttenterrasse. Glücklicherweise hat Wirt Sigi die Terrasse zur mautfreien Zone ernannt, wie uns ein entsprechendes Schild beweist. Nach der Hütte steigen wir durch einen Wald auf, der bald in eine Latschenregion übergeht. Durch das Vorderkar gelangen wir nun durch Steine, Schutt und Geröll ("Pleisen") manchmal recht steil bis in die Gipfelregion. Im Frühsommer müssen wir mit Schneefeldern rechnen, wo wir besondere Vorsicht walten lassen sollten. Das Gipfelkreuz ist schon von weitem gut erkennbar. Der Gipfel der Pleisenspitze selbst ist etwas felsig, bedeutet aber für denjenigen, der es bis hierher geschafft hat, keine großen Probleme.
Abstieg:
Der Abstieg nach Scharnitz erfolgt auf dem Aufstiegsweg.
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