Über die Bründling-Alm
Eine beliebte Wanderung auf einen der Traunsteiner Hausberge, kürzer als der übliche Aufstieg.
Die vorgeschlagene Abstiegsalternative über die Strohnschneid (Fellnalm, Kohlmais) ist schwierig, erfordert eine gute Orientierung und sollte deshalb nur von versierten Bergsteigern vorgenommen werden. Außerdem gilt sie zum Schutz der Wildtiere und des Waldes als Wild- Wald- Schongebiet. Es gilt ein freiwilliges Betretungsverbot für Skitouren, Freeride und Schneeschuhwanderungen.
GPS-Wegpunkt:
N47 46.113 E12 35.530 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn von München, Innsbruck oder Salzburg nach Ruhpolding. Von Ruhpolding aus zu Fuß zum Gasthof Steinbergalm in einer guten Stunde
Mit dem Pkw:
Autobahn München-Salzburg, Ausfahrt Siegsdorf, von dort nach Ruhpolding, hier im Ortsteil Hinterreit westlich die markierte Straße nach Steinberg zur Steinbergalm fahren. Der Parkplatz ist kurz hinter dem Gasthof Steinbergalm.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg
Am westlichen Ende des Parkplatzes (hinter dem Gaststättengebäude) steigen wir einige Meter nach links empor und gelangen auf den breiten Wanderweg. Nach 300 Metern stoßen wir auf einen weiteren Weg, dort biegen wir links ein und wandern bis zum Waldrand. Hier verzweigen sich die Wanderwege, unser Weg führt nach links. Durch das wildromantische Tal der Schwarzen Ache gelangen wir nach Verlassen des Waldes in das Almengebiet und erreichen bald die Gebäude der Bründlingalm. Oberhalb der Bründling-Alm folgen wir dem zunächst noch breiten Ziehweg, der aber bald nach einer Serpentine in einen einfachen Bergsteig übergeht. Kurz davor bietet sich die Gelegenheit, über einen kleinen Umweg den Aussichtspunkt Bründlingköpfl mit seinem eigenen Gipfelkreuz zu ersteigen. Nun geht es auf gut ausgebauten Bergwegen mit Holztreppen zu einer Karmulde. Hier wird es steiler und steiniger, bis wir schließlich einen Sattel erreichen und über die Einsattelung zwischen dem Hochfelln und dem Strohnkopf zur Südseite des Gipfelhanges wechseln. Der weitere Weg führt in einigen Kehren dem schon von weitem sichtbaren Gipfelhaus entgegen. Allein werden wir hier nie sein, denn während der Betriebszeiten der Seilbahn sind immer Touristen unterwegs.
Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.
Abstiegsvarriante über die Strohnschneid
Dieser Variante erfordert einen guten Orientierungssinn und absolute Trittsicherheit! In der Senke östlich des Hochfellngipfels, direkt am Übergang Süd-Nord, beginnt nach Osten hin der Steig. Nach ca. einer Stunde erreichen erblicken wir das Kreuz des Strohnkopfes (1462 m). Kurz davor und etwas schwer zu finden (kein Wegweiser) zweigt links der Abstieg zur Steinbergalm ab. Dieser verläuft zuerst direkt nach unten, gefolgt von einigen Serpentinen. Beim Erreichen des Bergfußes halten wir uns rechts, bis wir den Wald verlassen. Ab dort sind es noch ca. 10 Minuten bis zum Parkplatz der Steinbergalm.
Der Hochfellngipfel lag während der Eiszeit nicht unter dem Eis des Chiemsee-Gletschers begraben, sondern als diente als steinerne Insel im Eis den Eiszeitpflanzen als Lebensraum. Noch heute wachsen und blühen Vertreter dieser Lebensraumspezialisten auf dem Hochfelln.
Gipfeltreffen
Mit Werner Schmidbauer
von Schmidbauer, Werner
Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
von Zebhauser, Helmuth
Alpenvereinskarte BY18
Chiemgauer Alpen Mitte: Hochgern, Hochfelln
von Alpenverein