Ideale Familienrodeltour
Eine offizielle Rodelbahn ist er nicht - der Aufstiegsweg zur Frasdorfer Hütte (Frasdorfer Haus). Zudem gibt es mehrere Stellen, an denen man die Abfahrt wegen fehlendem Gefälle unterbrechen muss. Doch dies scheint bei guten Schneeverhältnissen viele Rodelfreunde nicht daran abzuhalten, seinen Rodel zur "Frasi" hinaufzuziehen. Sei es die gute Erreichbarkeit des Parkplatzes auch im Winter, der kurze Aufstieg, oder die urige Frasdorfer Hütte selbst - wir wissen den Grund für die Beliebtheit nicht. Vermutlich spielt hier eine Kombination all dieser Punkte eine Rolle, die aber auch dafür sorgt, dass man hier an Wochenenden nie allein ist.
GPS-Wegpunkt:
N47 47.587 E12 16.890 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit Bahn oder Bus bis Rosenheim, von dort aus weiter mit dem Bus nach Frasdorf. In Frasdorf biegen wir 30 Meter östlich der Kirche in die Sagbergstraße (südlich) Richtung Sagberg ein (beschildert). Den Ort verlassen, nach einigen Hundert Metern bei einem allein stehende Baum rechts abbiegen. Bei der Lederstube rechts halten zum Wanderparkplatz Parkplatz "Bauer an der Lederstube". Die Forststraße beginnt am hinteren Ende.
Mit dem Pkw:
Autobahn München-Salzburg, Ausfahrt Frasdorf. In Frasdorf 30 Meter östlich der Kirche in die Sagbergstraße (südlich) Richtung Sagberg einbiegen (beschildert). Den Ort verlassen, nach einigen Hundert Metern bei einem allein stehende Baum rechts abbiegen. Bei der Lederstube rechts halten zum geräumigen Wanderparkplatz "Bauer an der Lederstube". Die Forststraße beginnt am hinteren Ende.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Der Straße am Parkplatz folgen und gleich nach dem Parkplatz die nächste Abzweigung links Richtung Hochries - Riesenhütte - Frasdorfer Hütte nehmen. An der Schranke vorbei über die Ebnater Ache die schattige Forststraße weiter, durch Mischwald immer auf dem Hauptweg bleibend. In einer Höhe von 828 m zeigt rechts eine Straße zur "Winterstube - Kräuterweise - Soilach" ab - hier auf dem Hauptweg, also geradeaus bleiben. Der Weg zur Winterstube ist im Winter eh nie geräumt. Nach zwei Serpentinen am Forsthaus Zellboden vorbei erreicht man bei der Rauchalm das steilste Stück des Weges, welches aber dann bei der Abfahrt wieder von Vorteil ist. Anschließend befindet man sich bereits im flachen Almgebiet und sieht rechter Hand den Riesenberg, den östlichen Ausläufer des Hochries-Massives. Bei der nachfolgenden Abzweigung links halten und von dieser in wenigen Metern zur Frasdorfer Hütte.
Abfahrt:
Wie Aufstieg. Zu Beginn einige Minuten den Schlitten ziehen. Bei der Abfahrt aufpassen: Beim Zellerboden Stacheldraht am Rand der Fahrbahn! Außerdem immer wieder "Ggegenverkehr".
Rodeln in den bayerischen Alpen
von Mayr, Johann