Skitourenklassiker für die ganze Familie
Eine landschaftlich schöne Tour mitten in den Tuxer Alpen. Die Abfahrt ist zu großen Teilen schattseitig und bietet deshalb gute Abfahrtsverhältnisse. Und weil sie keine allzu großen Schwierigkeiten bereitet, ist sie auch für Anfänger relativ gut geeignet. Ideal für Einsteiger und/oder Familien wäre natürlich der Start ab der Naviser Hütte nach vorheriger Übernachtung. Leider hat dies sympathische Unterkunft geschlossen, weil derzeit (Stand März 2006) ein neuer Eigentümer bzw. Pächter gesucht wird. Doch auch die Pensionen im nächsten Naviser Ortsteil Liesn sind sehr gastfreundlich und nur rund 1,5 Std. von der Naviser Hütte entfernt.
GPS-Wegpunkt:
N47 08.517 E11 33.211 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur nach Navis (Bus)
Mit dem Pkw:
Von Innsbruck kommend über die alte Brennerstrasse kurz hinter Matrei abbiegen. Von der Brenner-Autobahn Ausfahrt Matrei-Steinach, von hier aus auf schmaler Bergstraße knapp 10 km nach Navis.
Zum Parkplatz bei Liesn: Von Navis ca. 1,8 km bis nach Liesn / Grünhöfe. Die beiden gebührenpflichtigen Loipenparkplätze befinden sich im hinteren Bereich von Liesn (ca. 200 m nach der Kapelle). Parkschein Einlösung auch für den hinteren Parkplatz nur beim vorderen Parkplatz möglich. Achtung: Kurz vor Liesn kreuzen ein Schlepplift und eine Skiabfahrt die enge Bergstraße!
Zum Parkplatz "Naviser Hütte 1380 m" (Achtung - die angegebenen GPS-Daten führen nicht zu diesem Parkplatz): Ebenfalls der Hauptstraße Richtung Liesn folgen, bei einer scharfen Linkskurve kurz nach einer Steinschlaggalerie rechts jedoch die Hauptstraße verlassen und 200 Meter geradeaus dem Weg zum gebührenpflichtigen Parkplatz folgen.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Information:
Das Städchen Navis liegt im zehn Kilometer langen Navistal, welches bei Matrei (16 km vor dem Brennerpass) östlich vom Wipptal abzweigt und vom Navisbach durchflossen wird. Geographisch gehört das Navistal zu den Tuxer Alpen. Das Navistal ist wegen seiner ost-westlichen Lage ausgesprochen sonnig. Mit seinen schönen Bauernhöfen, den vielen Almen und dem herrlichen Bergkranz bildet es einen beliebten und ruhigen Urlaubsort. Die weit verstreuten Höfe liegen auf der Sonnenseite. Uraltes Bergbauerntum ist dort beheimatet. Viele Höfe sind als sogenannte Erbhöfe seit Jahrhunderten im Besitz derselben Familien. Der Hauptreichtum von Navis besteht seit alten Zeiten im großen und weiten Almgebiet. Im Talinneren weitet sich der Talboden. Dort erheben sich auch die Kirche und das mächtige Widum, einem mehrere Jahrhunderte alten Gebäude, jetzt Pfarrhaus. Für Kulturfreunde bietet die Burgkapelle Aufenstein die ältesten gotischen Fresken Nordtirols.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz unterhalb der Rodelbahn zur Naviser Hütte (P2 auf der Karte)
Aufstieg:
Ab dem Parkplatzende der Forststraße folgen und auf dem Schranzbergweg bis zur Naviser Hütte (1787 m). Allerdings wird dieser Weg auch gern als Rodelbahn genutzt. Deshalb nutzt man, wenn vorhanden, die Skispuren Einheimischer als Abkürzer durch das Waldgelände. Diese Skispur entspricht im Großen und Ganzen auch dem Sommerweg. Bei der Naviser Hütte zuerst weiter dem Forstweg Richtung Stöcklalm in östlicher Richtung folgen. Abkürzung dieses Weges bis zur Alm in östicher Richtung möglich. Ab der Stöcklalm über die nun freien Flächen zuerst geradeaus östlich direkt auf den Gipfel zugehen, bald aber rechts (südlich) wenden und auf den Rücken "Weirichegg" (1997 m) steigen. Über diesen erreicht man den Grat, der zuerst breit ist, später schmäler wird, aber trotzdem unschwierig bis zum 2536 m hohen Gipfel führt.
Abfahrt:
Im Großen und Ganzen der Aufstiegsroute folgen. Varianten möglich.
Variante:
Vom Gipfel aus kurz östlich auf dem Gratrücken bleiben. Dann zur Klammalm hinabfahren, schönes Gelände, evtl. auch zum Klammbach, der etwas westlicher liegt. Bei der Brücke über den Bach, kurz bergauf auf eine Forststraße. Anschließend wiederum über schöne, freie Skihänge zu den unteren Bereichen des Klammbaches und zurück zum Parkplatz (nicht auf der Karte).
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