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Heutalrunde


Rassige Steilabfahrten und Genußhänge

Normalerweise muß man sich entscheiden: Firn oder Pulver, Steilabfahrt oder Wedeln auf Genußhängen. Bei der hier vorgeschlagenen Runde ist bei günstigen Bedingungen alles auf einmal dabei. Solche Bedingungen findet man im (zeitigen) Frühjahr vor, ein paar Tage nach Neuschneefall mit anschließender Schönwetterperiode: dann bildet sich dank der kräftigen Frühjahrssonne auf den Südhängen des Hirschecks und des Sonntagshorns im Nu ein tragfähiger Harschdeckel, wogegen sich auf dem Nordwesthang des Peitingköpfl erstaunlich lange Pulverschnee hält. Die Rundtour folgt dem Verlauf der Sonne, so daß man beim richtigen Timing auf jedem Hang ideale Bedingungen vorfindet. Man sollte allerdings den Lawinenlagebericht genau studieren, da die Befahrung der Reifelrinne stabile Verhältnisse erfordert.


Die Hochalmen sind der zentrale Wegteilungspunkt zu den verschiedenen Tourenzielen aus dem Heutal. Die Routenteilung erfolgt etwas unterhalb des pyramidenartig geformten Kriegerdenkmals. Im Bild nach rechts rechts geht es auf die Reifelberge, nach links kann man zum Peitingköpfl queren. Der Photograph hat die Hochalmen bereits hinter sich gelassen und befindet sich im sogenannten Kanonenröhrl beim Aufstieg zum Sonntagshorn.

Die Hochalmen sind der zentrale Wegteilungspunkt zu den verschiedenen Tourenzielen aus dem Heutal. Die Routenteilung erfolgt etwas unterhalb des pyramidenartig geformten Kriegerdenkmals. Im Bild nach rechts rechts geht es auf die Reifelberge, nach links kann man zum Peitingköpfl queren. Der Photograph hat die Hochalmen bereits hinter sich gelassen und befindet sich im sogenannten Kanonenröhrl beim Aufstieg zum Sonntagshorn.



Kurzinfo:

Region:
Chiemgauer Alpen
Tourenart:
Skitour
Erreichte Gipfel:
Hirscheck 1882 m, Sonntagshorn 1981 m, Peitingköpfl 1720 m
Dauer:
ca. 4 Std., siehe Marschtabelle
Lawinengefahr:
Die Tour erfordert sichere Verhältnisse. Die Lawinengefahr ist auf dem Südhang des Hirschecks mittel, in der Reifelrinne jedoch hoch. Das Sonntagshorn und das Peitingköpfel sind gering lawinengefährdet.
Exposition: Reifelrinne südost, Sonntagshorn süd, Peitingköpfl nordwest
zur aktuellen Lawinenlage
Beste Jahreszeit:
Februar– April. Hohe Schneeauflage erforderlich, damit die Latschenfelder unter dem Hirscheck gut verschneit sind.
Einkehrmöglichkeiten:
Touristinfo:
Unken

Anforderung:

Höhenunterschied:
ca. 1500 m, siehe Marschtabelle
Streckenlänge:
10,1 km
Schwierigkeit:
mittel(mehr Info)
Die Steilabfahrt durch die Reifelrinne ist anspruchsvoll (schwarz), aber von der Lawinengefahr abgesehen, ungefährlich. Der Rest der Tour führt meist über ideal geneigte, weite, freie Skihänge (blau), wobei am Sonntagshorn einige steilere Passagen zu bewältigen sind (stellenweise rot). Die Orientierung ist bei guten Sichtverhältnissen problemlos. Eventuell Harscheisen notwendig.

Start:

Parkplatz P2 im Heutal beim Heutalbauer 968 m


GPS-Wegpunkt:
N47 39.771 E12 39.875 zu Google Maps


Mit dem Pkw:
Autobahn München - Salzburg Ausfahrt Siegsdorf. Über Inzell weiter Richtung Lofer. Nach der Staatsgrenze rechts in Richtung Unken fahren. Im Ort rechts ins Heutal einbiegen und bis zum Parkplatz P2 (Sonntagshorn/Hochalm) weiterfahren.

  • Ab Rosenheim: 85 Km / 1:10 Std
  • Ab München: 145 Km / 1:35 Std
  • Ab Bad Tölz: 130 Km / 1:40 Std
  • Ab Salzburg: 40 Km / 0:45 Std


Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
hier klicken


Zum Zoomen der Karte bitte STRG und Mausrad benutzen.

Tourenbeschreibung:

Die Rundtour ist eine geschickte Kombination der Touren Reifelberge, Sonntagshorn und Peitingköpf. Weitere Informationen findet man in den entsprechenden Tourenbeschreibungen.

Wir starten vom Parkplatz beim Heutalbauer und steigen, wie in der Tour Reifelberge beschrieben, zum Hirscheck auf. Von dort fahren wir über die Reifelrinne ab und halten auf eine Mulde oberhalb der Hochalmen, das sogennante Kanonenröhrl, zu (siehe Bild oben).

Hier treffen wir auf die Aufstiegsroute zum Sonntagshorn, das wir nun über dessen breiten Südhang besteigen. Ein Stück oberhalb des Kannonenrohr, zweigt die Spur zum Peitingköpfl ab (meist gespurt). Diese Stelle merken wir uns für die Abfahrt. Die Abfahrt vom Sonntagshorn erfolgt im Wesentlich entlang der Aufstiegsroute. Um Höhenmeter zu sparen können wir im unteren Teil des Südhangs den ostseitigen Grat ansteuern und fast ohne Höhenverlust zum Peitinghörndl queren (siehe Bild 05). Wenn die Beine noch gut sind, rentiert sich die Abfahrt bis zu den Hochalmen, da im untern Bereich der Schnee oft am besten ist. Die Tour verlängert sich dadurch um ca. 200 Hm auf 1700 Hm.

Vom Peitingköpfl fahren wir über den nordwestseitigen Pulverschneehang zu den Hochalmen ab, wo wir uns in der Jausestation noch für das Geleistete belohnen können. Dann geht’s über die Heutalstraße, vorbei an der Gschwendter Alm zurück zum Parkplatz.

Die Höhenunterschiede und Aufstiegszeiten der Teilstrecken sind in der folgenden Marschtabelle aufgelistet:

Teilstrecke Höhenunterschied Gehzeit
Parkplatz - Hochalmen 430 1 h 5 min.
Hochalmen - Hirscheck 452 1 h 10 min.
Hochalmen - Sonntagshorn 551 1 h 20 min.
Grat Sonntagshorn - Peitingköpfl 80 30 min.
Gesamthöhenunterschied 1513 4 h

Webcams:

Aktuelle Bilder von Webcams im Umkreis von 30 km vom Ausgangspunkt.
  weitere Webcams findest du hier


Ähnliche Tour(en):

Peitingköpfl und Sonntagshorn
Der längere Aufstieg von Südosten über die Hölzlalm

Literatur:

Bildband

Chiemgauer Alpen
Wasser - Moore - Wälder - Felsen
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Karte

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Tour-Details
Autor / Autoren: Bernhard G.
Erstellt am: 14.04.2006
Letzte Änderung: 14.04.2006
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