Zwischen Kochelsee und Walchensee
GPS-Wegpunkt:
N47 36.367 E11 25.977 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der BOB nach Lenggries, von dort mit dem Bus 9595 in die Jachenau bis zur Haltestelle Jachenau-Post
Mit dem Pkw:
Auf der A8 München-Salzburg über die Ausfahrt Holzkirchen oder Irschenberg nach Bad Tölz und weiter nach Lenggries. Kurz nach Lenggries zur Jachenau abbiegen. In der Jachenau keine Tankstelle!
Der geräumige Wanderparkplatz befindet sich am Schützenhaus (Ortsmitte, neben der Kirche).
Mit dem Bike:
Jachenau lässt sich auch gut mit dem Rad erreichen: Ab der Wegekeuzung in Wegscheid (südlich von Lenggries) sind es ca. 14 Kilometer bei knapp 100 Höhenmetern. Allerdings ist die Straße an Wochenenden stark durch Autoverkehr frequentiert.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Der beliebteste, aber auch am meisten frequentierte Weg auf den Jochberg führt vom Parkplatz auf dem Kesselberg in etwa eineinhalb Stunden über einen steilen, sehr waldreichen Steig. Wir wählen jedoch den weiteren, aber auch offeneren Weg vom Ort Jachenau aus.
Vom Parkplatz am Schützenhaus aus gehen wir etwa einen Kilometer auf einer sonnigen, flachen Forststraße bis zu einem Kreuzmarterl. Hier wenden wir uns nach rechts auf den Fußweg zum Jochberg, der uns in knapp zwei Stunden über Wald- und Wiesensteige zur wunderschönen auf 1382 m gelegenen Jocher-Alm führt. Diese Alm wurde das erste Mal im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt und ist in ihrer jetzigen Gestalt seit 1875 im Besitz der Familie Oswald. Hans und Christian Oswald sind freundliche Wirtsleute, die uns mit einem frischen Radler den heißen, langen „Hatscher“ bis hierher vergessen lassen.
Von der Jocher-Alm aus scheint das Gipfelkreuz des Jochbergs zum Greifen nahe. Dennoch brauchen wir noch eine gute halbe Stunde, bis wir den schmalen Steig über den offenen Südhang geschafft haben. Auf dem letzten exponierten Nordost-Grat zum Gipfel hin genießen wir einen der wunderbaren Blicke im bayerischen Voralpenland: Zur Rechten glitzert der Walchen-, zur Linken der Kochelsee und vor uns steht das schlichte Holzkreuz des Jochberggipfels. Kein Wunder, dass sich hier an schönen Tagen viele Gleichgesinnte das Gipfelerlebnis teilen, aber das stört uns nicht, wir tauschen mit den anderen Bergwanderern Brotzeit und Erlebnisberichte aus, spekulieren wild über die zahllosen Bergriesen im Süden und bestätigen uns gegenseitig die Einmaligkeit dieses Gipfelausblicks.
Abstieg:
Wie Aufstieg.
Neue Gipfeltreffen. Gespräche in den Bergen
Das Buch zum Nachlesen und Nachgehen
von Schmidbauer, Werner