Über Jägersteig und Seewaldhütte
Die Hochplatte am Achensee ist ein sanfter Aussichtsberg, der von Christlum in einer Wanderung auf unschwierigen Wegen erklommen werden kann. Schon ab dem ersten Drittel der Besteigung lässt sich ein schöner Ausblick auf den Achensee und die umliegende Karwendel-Nachbarschaft genießen. Besonders reizvoll sind im Frühsommer die blühenden Wiesen, die den Gipfelhang in ein wahres Farbenmeer verwandeln. Mit der Seewaldhütte wartet zudem eine schön gelegene und nette Einkehrmöglichkeit. Leider wird die Hütte nicht durchgängig betrieben und man sollte sich vorab über die Öffnungszeiten informieren.
GPS-Wegpunkt:
N47 30.791 E11 41.873 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn von Norden nach Lenggries, bzw. von Süden nach Wiesing im Inntal. Von beiden Ort weiter mit dem Bus bis nach Achenkirch / Christlum.
Mit dem Pkw:
Von Norden entweder durch das Tegernseer Tal, über den Achenpass oder über Bad Tölz, Lenggries und den Sylvenstein-Stausee nach Achenkirch. Dort der Beschilderung zur Christlum-Bergbahn folgen.
Von Süden über die Inntal-Autobahn, Ausfahrt Achensee. Auf der Achensee-Bundesstraße den Achensee entlang, bis nach Achenkirch. Dort der Beschilderung zur Christlum-Bergbahn folgen.
Achtung: Der Parkplatz der Bergbahn ist nur für deren Benutzer und auch nur während der Betriebszeiten zugelassen. Wer außerhalb dieser Zeiten parken will bzw. während der Betriebszeiten nicht die Bahn benutzt, parkt an dem regulären Wanderparkplatz, der sich nur wenige Gehminuten entfernt in nördlicher Richtung befindet.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Direkt am Parkplatz beginnt bei einer Sitzbank der Jägersteig. Dieser führt auf schmalem, steilen Pfad steil nach oben (siehe Foto). Nach einer Viertelstunde biegen wir links in einen breiten Forstweg ein, dem wir längere Zeit folgen. Unser Blick fällt auf Schreckenspitze, Zunterspitze und den Rether Kopf. Bei der Bründlalm, die wir bald erreichen, werden im Sommer Getränke ausgeschenkt. Kurz nach der Alm stoßen wir auf eine Gabelung, wo wir rechts abbiegen und folgen dem Wiesenpfad Richtung Jochalm / Seewaldhütte. Der Pfad verbreitert sich bald und wird steiler.
Nachdem es wieder flacher wurde, gehen wir bei einer Rechtskurve geradeaus in einen Wald weiter, entsprechend der Beschilderung "Seewaldhütte/Hochplatte"). Nach knapp 1,5 Stunden Gehzeit passieren wir die unbewirtschaftete Jochalm. Wir wandern unterhalb des Gebäudes vorbei und biegen gleich danach auf die steile Forststraße ein. Nach dem kurzen Steilstück wandern wir einige Minuten weiter und sehen bald die Seewaldhütte vor uns auf einem grasigen Hügel liegen. Unsere bisherige Gehzeit betrug ca. 1 3/4 Stunden.
Aber wir haben noch den Gipfel der Hochplatte vor uns, den wir schon jetzt gut erkennen können. Über einen gut erkennbaren Wiesenpfad geht es weiter nach oben; wir übersteigen ein Gatter und wandern dem Gipfel entgegen.
Zum Gipfel hin nimmt die Steigung noch einmal zu. Kurz vor dem Gipfel vereint sich unser Weg mit dem rechts von der Falkenmoosalm heraufführenden Steig. Nach zwei Minuten stehen wir dann am Gipfel mit dem einfachen Holzkreuz.
Abstieg: Wie Aufstieg.
Abstiegsvariante: Die Rundtour erfordert eine Mehrzeit von ca. einer Stunde. Vom Gipfel steigen wir wieder ab zur Seewaldhütte, dort in westlicher Richtung über einen Steig zur Kleinzemmalm. Kurz hinter der Alm halten wir uns links bergab und wandern durch das Unterautal zurück zum Wanderparkplatz.