Ruhige Tour am Rande des Lattengebirges
Diese Tour führt auf einen unscheinbaren, aber auch ruhigen Gipfel am Rande des Lattengebirges. Am kreuzlosen Gipfel selbst herrscht wegen des Baumbewuchses nur eine eingeschränkte Aussicht, dafür ist aber die Sicht in Richtung Watzmann und Hochkalter beim Abstieg zur Mordaualm umso eindrucksvoller. Wer mit dem Jochköpfl noch nicht ausgelastet ist, kann auch noch dem Karspitz (1641 m) aufs Haupt steigen.
GPS-Wegpunkt:
N47 38.302 E12 51.227 zu Google Maps
Mit dem Pkw:
B305 über Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Ramsau oder Siegsdorf, Inzell, Schneizlreuth.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
hier klicken
Aufstieg:
Am Buswendeplatz etwas südöstlich der Schwarzbachwacht beginnt ein nicht beschilderter, aber gut erkennbarer Pfad. Diesem folgt man mäßig steil ansteigend in langen Serpentinen, bis man auf ca. 1400 m auf eine Fahrstraße trifft. Dieser folgt man in nördliche Richtung (geradeaus), bis man nach kurzer Zeit zur Moosenalm (1405 m) gelangt. Von dort zweigt man nach rechts auf einen markierten Pfad ab, der über die Hütten der Lattenbergalm in den Sattel zwischen Karspitz und Jochköpfl führt.
Jochköpfl:
Vom Sattel zweigt nach rechts ein nicht beschilderter und unmarkierter Pfad ab, über den man in kurzer Zeit auf den kreuzlosen Gipfelbuckel des Jochköpfels (1575 m) gelangt.
Vom Gipfel folgt man den Weg zurück zum Sattel.
Karspitz:
Vom Sattel steigt man nach links, ebenfalls nicht beschildert und ohne Markierung, auf den Karspitz (1641 m ). Der Weg dorthin verläuft durch sehr steiles Wald- und Wiesengelände und ist stellenweise schlecht erkennbar.
Abstieg:
Der Abstieg folgt vom Sattel einem beschilderten, steilen, z.T. etwas exponierten Pfad hinab zu den Hütten der Mordaualm (1191 m) . Dort erreicht man einen Fahrweg . Auf diesem geht man talauswärts (südl.) bis man auf die B 305 trifft. Die Bundesstraße kann man gefahrlos durch einen kleinen Tunnel unterqueren. Danach hält man sich am Wanderweg rechts, und wandert gemütlich am Taubensee vorbei zurück zum Ausgangspunkt.
Hinweis:
Da im Bereich der Schwarzbachwacht der Orkan "Kyrill" besondert stark gewütet hat, ist es möglich, dass sich der Routenverlauf im Vergleich zur o.g. Beschreibung etwas verändert hat.
Sagen und Märchen aus dem Berchtesgadener Land
von Hubrich-Messow, Gundula