Auf den Hausberg der Lenggrieser Tourengeher
Bei schönem Winterwetter, insbesondere nach Neuschnee, macht der Schönberg seinem Namen alle Ehre. Der Gipfel bietet eine herrliche Aussicht auf die nahen Gipfel von Roß- und Buchstein, aber auch etwas weiter entfernt in das Karwendel. Die Anforderungen sind eher gering und meist sind auch Aufstiegsspuren vorhanden. Fehlen diese, so sollte man gute Ortskenntnisse besitzen.
GPS-Wegpunkt:
N47 39.065 E11 35.944 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn bis nach Bad Tölz, von hier aus weiter mit dem RVO-Bus 9569 (Bergsteigerbus) bis nach Fleck, Haltestelle Papyrer. Gegenüber der Haltestelle zu Fuß über die Straße Hohenreuth zum Wanderparkplatz (ca. 900 m).
Hinweis: Der Bergsteigerbus 9569 fährt im Winter nicht, dafür aber der Skibus von Lenggries, siehe hier. Dann ist man aber oft schon für Tagestouren zu spät unterwegs. Besser ist es, vom Bahnhof zu Fuß starten und über Hohenburg, Mühlbach, Laßeln gehen. Oder man fährt mit dem Radl vom Lenggrieser Bahnhof nach Fleck zum Wanderparkplatz.
Mit dem Pkw:
Mit dem PKW fährt man, von Norden kommend, über Bad Tölz nach Lenggries und erreicht anschließend den Weiler Fleck. Dort biegt man links (östlich) bei der kleinen Kirche nach Hohenreuth ab und erreicht kurz darauf den gleichnamigen Wanderparkplatz.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Information:
Fleck ist ein Weiler der Gemeinde Lenggries. Lenggries ist die flächenmaßig größte Gemeinde Deutschlands. So gehören auch Fall und Vorderiß zu dieser Gemeinde.
Aufstieg:
Am sichersten ist der Aufstieg über die zugeschneite Forststraße. Dieser Weg ist zwar etwas länger, aber man kann sich nicht verlaufen. Es kommt äußerst selten vor, dass auf den Schönberg keine Skispur gelegt ist, dieser kann man i. d. R. getrost folgen.
Vom Parkplatz oberhalb Fleck folgen wir der Forststraße. Nach 600 m bei halten wir uns bei dem Wegweiser «Mariaeck/Schönberg» links, nach weiteren 200 Metern verlassen wir diesen Weg wieder nach rechts. Über eine Alm führt unser Weg in östlicher Richtung mit mäßiger Steigung über freie Wiesen. Nach einer Bachüberquerung steigen wir durch einen lichten Wald über den Kaltenbrunnen zum Mariaeck hinauf. Dabei bleiben wir möglichst immer auf der nördlichen Seite des Grabens, welcher den Weg von den Hängen des Schönbergs trennt. Beim Mariaeck wenden wir uns nach rechts und gelangen durch einen Felsengarten zum steileren Nordhang des Schönbergs. In kurzen Serpentinen erreichen wir den flachen, kreuzlosen Gipfel (1620 m). Das Gipfelkreuz steht niedriger im westlichen Gipfelbereich, sodass es vom Tal aus zu sehen ist.
Abfahrt:
Die Abfahrt erfolgt nur bei sehr sicheren Verhältnissen direkt vom Gipfel nach Norden.
Ansonsten fahren wir analog des Aufstiegsweges zurück zum Felsengarten. Nur bei sicheren Verhältnissen haben wir hier nochmals die Möglichkeit, in den sehr steilen nordseitigen Gipfelhang einzufahren. Ansonsten zurück zum Mariaeck und von dort weiter entlang des Aufstiegsweges.
Alternative:
Beliebt ist auch die längere Rundtour über das Seekarkreuz zum Schönberg. Hierzu starten wir am Parkplatz Winterstube (bei Kreuth), steigen über Schwarzentenn auf zum Seekarkreuz und erreichen über Maria Eck den Schönberg. Zurück geht es dann über das Schwarzenbachtal zum Ausgangspunkt Winterstube.
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