Die kurze Variante ab Einsiedl
Die Kohleralm liegt auf einem Kamm westlich des Gamsknogl, welcher zum Gebirgsblock des Staufen gehört. Die Jahrhunderte Jahre alte Alm (erstmals im 16. Jahrhundert erwähnt) ist nur hin und wieder bewirtschaftet. Doch lässt es sich auf den Holzbänken auf ihrer Sonnenseite bei einer selbst mitgebrachten Brotzeit gut aushalten, weil unser Blick dabei immer wieder auf die gegenüber liegenden bekannten Größen der Berchtesgadener Bergwelt wie Übergossene Alm, Watzmann oder Hochkalter fällt. Bei diesem phänomenalen Panorama ist der recht steile Aufstieg ab Einsiedl, den wir nachstehend beschreiben, schnell vergessen.
GPS-Wegpunkt:
N47 46.077 E12 46.845 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn nach Traunstein, weiter mit dem Bus nach Inzell. Von der Ortsmitte nach Einsiedl geht man knapp 3 km in 30 Minuten.
Mit dem Pkw:
Autobahn A9 München - Salzburg: Über die Ausfahrt Siegsdorf oder Bad Reichenhall nach Inzell. Der Weiler Einsiedl liegt ca. 3 km westlich der Ortsmitte.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Vom Parkplatz bei Einsiedel folgen wir dem Wegweiser zur Kohleralm. Wir wandern zuerst ohne Steigung über Almwiesen bis zum nahe gelegenen Waldrand. Hier halten wir uns rechts und folgen ab jetzt den Wegweisern zur Kohleralm. Nachdem wir eine Forststraße gequert haben, geht es kurz darauf nochmals rechts weiter. Auf ca. 920 m zweigt bei einem Holzplatz rechts unser weiterer Weg ab. Bis hierher können wir auch mit dem Mountainbike radeln. Der Bergsteig führt uns nun in zwei großen Serpentinen bis zu der Stelle mit Schild "für Tragtiere verboten" auf ca. 1200 m. Hier folgen wir dem Weg nach links. Wir haben nun noch weitere 260 Höhenmeter vor uns, um anschließend das Gebiet der Kohleralm mit dem überraschenden Blick nach Süden zu betreten.
Abstieg:
Wie Aufstieg.
Abstiegsvariante:
Ca. 50 Höhenmeter nach Verlassen der Kohleralm zweigt links eine kleine Abstiegsvariante ab, welche später wieder mit dem Aufstiegsweg zusammen trifft. Diese ist nach Regenwetter allerdings oft recht matschig.
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