aus dem Griesenbachtal (Maria Alm)
Das Riemannhaus (2177 m) liegt auf der südlichen Seite des Steinernen Meeres, gut einbettet in der Ramseider Scharte zwischen Breithorn und Simmerstein. Vom Haus aus hat man eine phantastischen Blick hinunter auf Saalfelden und dahinter auf die Hohen Tauern. Das Unterkunftshaus ist eine der am schnellsten erreichbaren Unterkünfte im Steinernen Meer und deshalb ist der hier beschriebenen Aufstieg aus dem Griesenbachtal sehr beliebt.
GPS-Wegpunkt:
N47 26.160 E12 54.434 zu Google Maps
Mit dem Pkw:
Über Lofer und Saalfelden nach Maria Alm. Dort im Ortszentrum links Richtung Grießbachwinkl und immer ansteigend (Wegweisern Riemannhaus) bis zum Parkplatz Sandten fahren.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Aufstieg:
Vom Parkplatz Sanden (auch: Sandten) aus wandern wir auf dem breiten, steilen Schotterweg (Nr. 425) ca. eine Stunde bis zur Talstation der Materialseilbahn. Bereits hier ziehen uns das Breithorn (links) und der markante Sommerstein (rechts) in den Bann. Die noch vor der Materialseilbahn liegende Abzweigung zum Breithorn lassen wir links liegen und bleiben auf der Forststraße. Einige Meter vor der Talstation der Materialseilbahn (auf 1580 m) zweigt links der markierte, schmale Steig zum Riemannhaus ab. Er führt uns zuerst durch ein Geröllfeld, bald darauf aber über in Stein gehauene und teilweise betonierte Treppen sehr steil bergauf. Einige Bereiche sind hier mit Drahtseilen gut versichert und verlangen auch immer wieder Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie alpine Erfahrung. Bei feuchten Verhältnissen sollten Unerfahrene ein Klettersteigset verwenden. Kurz vor der Ramseider Scharte durchqueren wir eine steile Felsschlucht. Nach ca. 2 Stunden erblicken wir links neben dem imponierenden Sommerstein das Dach des Riemannhauses, das wir nach weiteren 20 Minuten erreichen.
Abstieg:
wie Aufstieg.
Die Abstiegsvariante über das Breithorn ist sehr schwierig und sollte nur von sehr geübten Bergsteigern vorgenommen werden (bis Schwierigkeitsgrad 3).
Alpenvereinskarte 10/1
Steinernes Meer
von Alpenverein
Rund um den Hochkönig und Steinernes Meer
Steinernes Meer - Tennengebirge - Steinberge
von Sepp und Marc Brandl