Eine wenig begangene Tour auf der Nordseite des Dürrnbachhorn abseits der Touristenmassen
Über den Hausgrabenkopf nordseitig zum Gipfel des beliebten Aussichtsberges.
Abstieg über den Nordosten des Dürrnbachhorn-Massiv.
Die Dürrnbachhornrunde glänzt mit seiner prächtigen Aussicht in alle Richtungen und den großartigen Tiefblicken zum Langer Hausgraben.
GPS-Wegpunkt:
N47 41.543 E12 36.116 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit der Bahn nach Oberaudorf, weiter mit dem Bus über Kössen Richtung Ruhpolding zum Lödensee. Von Richtung Traunstein: Mit der Bahn nach Bernau, weiter mit dem Bus über Unterwössen zum Lödensee.
Mit dem Pkw:
Autobahn A8 München - Salzburg Ausfahrt Bernau, weiter über Unterwössen und Reit im Winkl zum Lödensee. Oder über Oberaudorf und Reit im Winkl zum Lödensee.
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
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Parkplatz Lödensee (762 m) - Hausgrabenkopf (1412 m)
ca. 3,1 km, 120 Min., mittelschwer, 650 Höhenmeter
Vom Parkplatz Lödensee gehen wir ungefähr 1.3 Kilometer auf dem Forstweg in Richtung Süden. Rechter Hand erscheint eine Wiese mit einem Pfad. Diesem folgen wir und gehen dann steil in Serpentinen bergauf, bis wir auf einem Hochplateau ankommen. Dort biegen wir auf den rechten Weg ab und nach etwa 30 Min. Gehzeit öffnet sich der Blick nach Norden zum Lödensee. Ab dort können wir dem rechten Abzweig folgend über die Wimmer-Alm oder dem linken Abzweig folgend entlang dem Gratrücken zum Hausgrabenkopf wandern.
Hausgrabenkopf (1412 m) - Dürrnbachhorn (1767 m)
ca 1,7 km, 90 Min., schwer, 350 Höhenmeter
Vom Hausgrabenkopf gehen wir in den Sattel und ca. 200 m den Weg zurück bis wir rechts auf einem Steig abbiegen und oberhalb der Baumleichen vorbei zum Grat aufsteigen. Dieser ist teilweise mit roten Punkten markiert, die aber schwer zu finden sind. Im weiteren Verlauf wird der Steig immer steiler und schwerer zu gehen und des öfteren müssen die Hände zur Unterstützung herangezogen werden. Am Westgrat angekommen schwenken wir nach rechts und gehen durch eine Latschengasse und danach über eine Wiese zum Dürrnbacheck (letzte Einkehrmöglichkeit). Von dort steigen wir über den Normalweg zum Dürrnbachhorn auf.
Dürrnbachhorn (1767 m) - Wildalphorn (1738 m) - Kreuzschneid (1669 m) - Fahsteigenschneid (1578 m)
ca. 2,7 km, 60 Min., leicht, 190 Höhenmeter
Auf einem sehr guten Steig wandern wir immer am Grat entlang nach Osten, das Sonntagshorn in Blickrichtung und mit beeindruckenden Tiefblicken auf der Nordseite, unschwer bis zum Fahsteigenschneid.
Fahsteigenschneid (1578 m) - Brunstkopf (1499 m)
ca. 550 m, 20 Min., schwer, 80 Höhenmeter
Von der Fahsteigenschneid steigen wir steil durch Latschen zur Schlüsselstelle der Tour, die wir leider nicht umgehen können, ab. Dort angekommen müssen wir ca. 30 m fast senkrecht abfallendes, rutschiges und brüchiges Gelände, das mit mehreren Stahlseilen gesichert ist hinabklettern (Einstufung: ohne Seil II / mit Seil B - B/C). Von dort geht es dann unschwer zum Brunstkopf.
Brunstkopf (1499 m) - Parkplatz Lödensee (762 m)
6,0 km, 120 Min., mittelschwer, 740 Höhenmeter
Nun wenden wir uns nach Norden in Richtung Richtstrichkopf. Der Weg ist oft nur schwer zu finden. Bei einigen Steinmännern beginnt der Abstiegsweg in westlicher Richtung. In unzähligen Serpentinen im steilen Gelände erfolgt der Abstieg bis zum Langen Hausgraben und dann weiter nach Norden zur Bundesstraße. Dort angekommen gehen wir auf einem Forstweg nach Westen zum Parkplatz Lödensee.
Das Dürrnbachhorn gehört zum österreichischen Naturschutzgebiet Winklmoos und im Bereich Unken zum „Wild-Europaschutzgebiet Dürrnbachhorn“.
Die im Schutzgebiet vorkommenden Federwildarten sind das Birkhuhn (Tetrao tetrix) und der Sperlingskauz (Glaucidium passerinum).