Ab Duft
Diese kleine Feierabendtour führt hinauf zur Daffnerwaldalm unterhalb des Heuberggipfels. Der Aufstieg beginnt ab Duft. Dadurch, dass aufgrund des Geländes keine Mountainbiker oder Rodler abfahren, kommen neben den Wanderern mit Kindern auch Hundefreunde auf ihre Kosten. Für Hunde gibt es besonders im unteren Bereich genügend Trinkgelegenheiten.
Der weitere Aufstieg zum Heuberggipfel - soweit gewünscht - dauert eine knappe Stunde.
GPS-Wegpunkt:
N47 44.509 E12 12.711 zu Google Maps
Umweltfreundliche Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Nur Mitte Mai bis Mitte Oktober (Sonn- und Feiertage) fährt ein Bus (RVO 9493) zum Duftbräu!
Mit der Bahn bis nach Rosenheim, weiter vom Bahnhof mit dem Wanderbus, Fahrplan siehe hier
Mit dem Pkw:
Autobahn A8 München-Salzburg, erste Ausfahrt nach der Tankstelle Samerberg, dann links nach Achenmühle fahren, im Ort rechts den Samerberg hoch nach Grainbach, durch Grainbach hindurch, am Ortsende rechts halten in Richtung Duft bzw. Duftbräu (nicht Hochriesbahn). Nach gut 5 km ist der Parkplatz vom Duftbräu erreicht. Der Parkplatz der Gaststätte ist nur für deren Besucher möglich. Wer nach der Tour dort nicht einkehren will, findet vor der Gaststätte (am Straßenrand) oder nach der Gaststätte (100 m nach der Brücke über den Fluderbach) beschränkte Parkmöglichkeiten.
Mit dem Bike:
Sportliche Rosenheimer/innen können über Happing, dem Inndamm am Neubeurer See vorbei und entlang des Steinbachs nach Nußdorf an Inn radeln (ca. 1 Std.). Im Ort folgen sie den Steinbach aufwärts, um bei mäßiger Steigung durch das beschauliche und schattige Mühlthal via dem Weiler Holzmann den Berggasthof Duftbräu zu erreichen (ca. 30 Min.).
Tourenplaner / Online-Fahrpläne:
hier klicken
Aufstieg:
Direkt bei der Brücke des Fluderbaches (unterhalb vom Duftbräu) weisen einige Schilder auf diverse Wanderziele hin. Der erste, untere Teil des Weges ist auch als "Bierlehrpfad" gekennzeichnet. Nachdem wir den Wasserfall bewundert und fotografiert haben, steigen wir für einige Meter steil, bald aber wieder flacher empor, das Rauschen des Baches immer neben uns. Wir passieren eine Wegekreuzung und erreichen nach einem kleinen Waldstück ein freies Wiesengelände, durch welches unser Weg hindurch führt. Am Ende der Wiese geht es wieder in den Wald, wir kreuzen wieder eine Forststraße und gehen dort geradeaus weiter. Nach einem Almgebäude steigen wir weiter mäßig ansteigend durch Wald empor. Unser Weg wird an seinem Ende hin immer steiler wird und führt zum Schluss durch ein ausgetrocknetes Bachbett, an seinem obersten Ende recht steinig. Danach halten wir uns entsprechend dem Wegweiser nach rechts auf den Weg Nr. 40/41, steigen über Wurzelwerk und Steine nach oben und stoßen kurz darauf auf das freie Almgelände. Direkt vor unseren Augen baut sich die Ostwand der Wasserer Wand auf. Nach dem Gatter folgen wir rechts dem Weg bergauf zu den bald sichtbaren Almgebäuden. Das Almgelände heißt Daffnerwaldalm hier haben wir die Wahl zwischen zwei Einkehrmöglichkeiten, der Lagler- und der Deindlhütte.
Variante Aufstieg zu den Gipfeln:
Wer noch etwas weiter wandern bzw. klettern will, geht über die Almwiesen hinauf zum Grasgipfel (45 Min., steiler Almwiesenweg, oft batzig, aber leicht und schönes Gipfelkreuz) oder zur Wasserwand (über den kleinen Klettersteig, schwer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich!)
Rückweg:
Wie Aufstieg
Rückweg (Variante über den Max-Schäfer-Steig):
Nordöstlich der Almen wandern wir weglos auf die höchste Erhebung der Almwiesen. Am Waldrand sehen wir bereits ein Gatter. Dahinter beginnt der markierte Steig. Er ist im oberen Bereich steil und führt später teils durch hohes Gras oder dichtes Gebüsch. Später wird er breiter. Der Weg endet direkt an der Kapelle beim Duftbräu.
Rund um Heuberg - Dandlberg - Samerberg und Kranzhorn
von Stuffer, Dr. Georg